
Alinghi begegnete den Erwartungen im ersten Match des 32. America’s Cup mit einer deutlichen Antwort: einem 35-Sekunden-Sieg über Emirates Team New Zealand. Alinghi führt damit im 32. Match mit 1:0 – wer zuerst fünf Siege nach Hause segelt, gewinnt den Cup.
«Es war ein sehr gutes Gefühl und eine grosse Erleichterung, endlich loslegen zu können. Das Rennen war eng, aber da wir sehr viele hart umkämpfte In-house-Rennen gesegelt sind, blieben wir ruhig», sagte Trimmer Simon Daubney.
Ein Wind aus Ost blies mit gegen 12 Knoten übers Mittelmeer vor Valencia, als Alinghi und Team New Zealand nach einem unproblematischen Vorstart über die Linie segelten. Etwa 1 Minute vor dem Start schien es, als ob Alinghi-Steuermann Ed Baird, der von der benachteiligten linken Seite in die Startbox segeln musste, seinen neuseeländischen Gegenspieler Dean Barker ausserhalb des Komiteeboots blockiert hatte. Aber 30 Sekunden vor dem Start konnte sich Barker aus der Falle befreien und Baird reagierte, um seine Position im Lee zu sichern. Die Boote segelten auf Steuerbord über die Linie mit Alinghi leicht im Lee.
Daubney zum Vorstart: «Wir haben erreicht, was wir wollten. Wir wollten unbedingt die linke Seite und die haben wir auch bekommen.»
Die Boote blieben lange auf Steuerbordbug. Emirates Team New Zealand konnte in einem Rechtsdreher einen leichten Vorsprung heraussegeln, aber Alinghi hatte genug Bootsgeschwindigkeit, um im Lee, einer normalerweise ungemütliche Position, zu segeln.
Die erste Kreuz ist der Schlüsselpunkt in einem Matchrace, denn das Team, das die Führung übernehmen kann, gewinnt in 90% aller Matchraces auch das Rennen. Auf der ersten Kreuz, etwa 16 Minuten nach dem Start, wendete Alinghi nach Steuerbord auf den Leebug von Emirates Team New Zealand. Obwohl Alinghi nicht kreuzen konnte, hatte das Team einen frühen kleinen Rückstand gutgemacht. Beim zweiten Zusammentreffen einige Momente später, kreuzte Alinghi mit zwei Bootslängen und wendete auf Emirates Team New Zealands Wind.
Nach etwa sieben weiteren Wenden auf der ersten Kreuz führte Alinghi an der ersten Marke mit 13 Sekunden. Der Titelverteidiger baute diesen Vorsprung auf der ersten Vorwindstrecke auf 20 Sekunden aus, doch Team New Zealand konnte auf der zweiten Kreuz Boden gut machen und rundete die zweite Luvmarke mit 14 Sekunden Rückstand.
Daubney kommentiert die Unterschiede in der Bootsgeschwindigkeit von SUI100, die heute zum ersten Mal in einem offiziellen Rennen eingesetzt worden war, und NZL92 wie folgt: «Die Bootsgeschwindigkeit ist ziemlich ähnlich, aber der Wellengang war recht ausgeprägt und die Winde variierten, deshalb kann man aufgrund dieses ersten Rennens noch keine Schlüsse ziehen. Der erste Eindruck ist, dass beide Boote ähnlich schnell sind.»
Doch Alinghi baute seinen Vorsprung auf der letzten Vorwindstrecke aus, indem das Team tiefer und schneller segelte. Obwohl sie als Sieger über die Linie segelten und sich über diesen ersten Sieg freuen – die Crew weiss, dass der Weg zum Ziel, den Cup erneut zu gewinnen, noch weit ist.
Sonntag, 24. Juni 2007
Samstag, 23. Juni 2007
32. America's Cup
Alinghi geht in Führung
Titelverteidiger Alinghi ist zum Auftakt des 32. Duells um den America's Cup seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im ersten Match gegen Herausforderer Team New Zealand steuerte Ed Baird (USA) die SUI 100 nach eineinhalbstündiger Renndauer 35 Sekunden früher über die Ziellinie des Cup-Kurses als sein Rivale Dean Barker.
Nach ausgeglichenem Start kontrollierten die Schweizer ihren Gegner bei frischen Winden um elf bis zwölf Knoten. Mit dem ungefährdeten Sieg ging Alinghi in der Best-of-nine-Serie mit 1:0 in Führung. Den America's Cup gewinnt das Team, das zuerst fünf Siege verbuchen kann.
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Titelverteidiger Alinghi aus der Schweiz hat beim Auftaktrennen um den 32. America's Cup den Herausforderer Team New Zealnd in die Schranken gewiesen. Die Eidgenossen distanzierten den Außenseiter um 35 Sekunden und liegen in der "best of nine"-Serie mit 1:0 Siegen in Führung. Die zweite Wettfahrt wird am Sonntag (15.00 Uhr) gestartet.
Durch den Erfolg beseitigte die Alinghi auch die letzten Zweifel an ihrer Favoritenrolle. Während sich das Team New Zealand bei der Herausforderer-Runde durch 32 Wettfahrten kämpfte und sich von Rennen zu Rennen steigerte, waren die Schweizer vor dem ersten Cup-Duell letztmalig bei der abschließenden Vorregatta am 7. April unter Wettkampfbedingungen auf dem Wasser. Durch umfangreiches Testen und Trainingsvergleiche mit anderen Mannschaften konnte dieser vermeintliche Nachteil aber offenbar aufgefangen werden.
Die erstmals in einer offiziellen Wettfahrt eingesetzte neue Yacht mit der Segelnummer SUI-100 bestand ihre Feuertaufe ebenso wie Steuermann Ed Baird. Der US-Amerikaner hatte sich im internen Duell gegen Peter Holmberg (Jungferninseln) durchgesetzt. Auch Schümann war einst für diese Rolle gehandelt worden, strich sich jedoch selbst von der Kandidatenliste. In der vergangenen Woche hatte der Penzberger zudem erklärt, dass er nicht an Bord der Yacht fungieren, sondern sich allein seinem Posten als Sportdirektor widmen werde.
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Alinghi gibt die Renncrew für den 32. America's Cup bekannt
Alinghi-Syndikatspräsident Ernesto Bertarelli, Skipper Brad Butterworth und Designteam-Koordinator Grant Simmer sind heute Vormittag vor die Medien getreten und haben die Renncrew für den 32. America's Cup bekannt gegeben. Bereits im Laufe der Woche gab Alinghi bekannt, dass das Team den Match mit der Rennyacht SUI100 bestreiten wird.
Ernesto Bertarelli begrüsste die Medien und liess die letzten drei Jahre der 32. America's-Cup-Kampagne Revue passieren, indem er die Erfolge der Louis Vuitton Acts in Erinnerung rief und dem Team für die harte Arbeit und den Sponsoren für ihre Unterstützung dankte. «Das Team hat während der dreijährigen Vorbereitung Konstanz bewiesen und wir sind bereit für den Challenger und den Match. Ich möchte unseren Sponsoren für ihre unschätzbare Unterstützung danken. Ein Beispiel dafür ist das Supporter-Buch mit Bildern und Glückwünschen aus der ganzen Schweiz, welches UBS, einer unserer Hauptpartner, zusammengestellt hat.»
Bertarelli übergab darauf das Mikrofon an Team-Skipper Brad Butterworth zur Bekanntgabe der Renncrew: «Wir haben eine grosse Tiefe in unserem Team und haben auf jeder Position die Qual der Wahl, so dass es schwierig war, die 17 Mann zu finden, welche den Match bestreiten. Wir können uns glücklich schätzen, auf einem solch hohen Niveau zu sein, denn das bedeutet, dass wir die Crew bei Bedarf auf einzelnen Positionen rotieren können.» Er gab dann die 17 Namen der Renncrew bekannt, betonte aber, dass die ganze Crew auf «Stand-by» sei, um während des Matchs eingewechselt werden zu können.
Diese 17 Segler werden, wie bereits am Mittwoch bekannt gegeben, mit der Yacht SUI100 segeln. Grant Simmer beschreibt die Entwicklungsgeschichte der letzten America’s-Cup-Class-Yacht, die für die 32. America’s-Cup-Kampagne gebaut worden war: «Am Samstag wird SUI100 zu ihrem ersten offiziellen Rennen antreten. In dieser Yacht stecken fünf Jahre Entwicklungsarbeit des Design- und Segelteams von Alinghi und sie ist das Endresultat von sieben Monaten harter Arbeit unserer Landcrew – vom eigentlichen Bau über den Unterhalt bis hin zu den kontinuierlichen kleinen Verbesserungen. Ganz klar: Wir sind sehr stolz auf dieses Boot.»
Das erste Rennen des 32. America’s-Cup-Match by Louis Vuitton beginnt am Samstag, 23. Juni, um 15.00 Uhr.
Die Renncrew :

Bowman : Pieter van Nieuwenhuyzen
Midbowman : Curtis Blewett
Mastman : Francesco Rapetti
Pitman : Josh Belsky
Grinder : Mark McTeigue
Grinder : Matt Welling
Trimmer : Simon Daubney
Trimmer : Lorenzo Mazza
Grinder : Will McCarthy
Grosssegel-Trimmer : Warwick Fleury
Stratege / Traveller : Murray Jones
Runner / Pitman : Dean Phipps
Runner / Grinder : Rodney Ardern
Navigator : Juan Vila
Afterguard : Ernesto Bertarelli
Taktiker : Brad Butterworth
Steuermann : Ed Baird
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Donnerstag, 21. Juni 2007
20.06.2007 20:15 (Die Presse)
Emirats Team New Zealand gegen Titelverteidiger Alinghi:
VALENCIA (mhk). Harte Matchraces, spannende Duelle um die beste Position zum Wind und knappe Entscheidungen auf der virtuellen Ziellinie: Zwei Monte lang segelten elf Boote vor Valencia gegeneinander, ehe sich das Emirates Team im Louis Vuitton-Cup durchsetzte. Nun stehen die Neuseeländer Titelverteidiger Alinghi im America's Cup gegenüber.
Am Samstag beginnt der finale Akt einer Segelparty, die seit 2004 mehr als fünf Millionen Zuschauer in den America's Cup-Hafen gelockt hat. Gleichzeitig mit dem Duell der Kontinente Europa gegen Ozeanien beginnt die große Revanche: Denn beide Syndikate waren schon in der best-of-nine-Finalserie 2003 vor Auckland Gegner gewesen. Mit 0:5 war der damalige Titelverteidiger gegen Senkrechtstarter Alinghi untergegangen: Der Cup war nach 152 Jahren wieder auf jenen Kontinent zurückgekehrt, den er 1851 verlassen hatte. Die Schweiz war nach den USA, Australien und Neuseeland erst das vierte Land, das den "Auld Mug", die bodenlose Trophäe eroberte.
Aus der Niederlage gelernt
Dean Barker hatte 2003 schon die Rolle des Skippers bei den Neuseeländern inne. An ein neuerliches Scheitern will er nicht denken: "Man lernt viel mehr aus einer schlimmen Niederlage als aus einem tollen Sieg", meinte der Schüler des dreifachen Cup-Siegers Russell Coutts, dem er 2003 unterlegen war. "Ohne die Niederlagen würde ich heute nicht so hart arbeiten." Sein Team sei außerdem besser eingespielt als vor vier Jahren, ist der 34-Jährige überzeugt. Dennoch ist die Alinghi zu favorisieren. Nicht nur weil das Emirates Team lediglich über 90 Millionen Euro Budget verfügt, das Schweizer Team von Multimillionär Ernesto Bertarelli hingegen über ein Drittel mehr. Sondern auch, weil das neue Alinghi-Boot noch schneller segelt, als alle Vorgängermodelle.
Multimillionär Bertarelli an Bord
Die bisherige Bilanz bei direkten Duellen spricht hingegen für die Ozeanier: In zehn Duellen war Neuseeland sechsmal erfolgreich. Allerdings in beinahe allen Fällen unterstützt von Leichtwind. Je stärker der Wind, desto stärker war die Alinghi. Das Wetter wird also keine unbedeutende Rolle spielen.
Alinghi-Skipper Brad Butterworth, ist siegessicher, hat aber sein Team noch nicht nominiert. Fest steht nur, dass der Sportdirektor, der dreifache deutsche Olympiasieger Jochen Schümann nicht in der Afterguard stehen wird. Seinen Platz nimmt Ernesto Bertarelli ein. Dass er ein erstklassiger Segler ist, hat der 42-Jährige erst im Jänner beim Farr-40-Sieg in Key West bewiesen. Wer neben Butterworth und Bertarelli das Rennen um einen Platz an Bord macht, werden letzte Testfahrten zeigen, in denen das Alinghi-A-Boot gegen die hausinterne B-Mannschaft antritt.
Ehe die Final-Wettfahrten begannen, gab es im sonst friedlichen America's Cup-Hafen ein verbales Gefecht der beiden Teams zum Thema Cup-Zukunft. Bertarelli, der den Cup zu einem modernen, weltoffenen und profitablen Ereignis ausgebaut hatte, kritisierte den Managing Director der "Kiwis", Grant Dalton. Dieser hatte angekündigt, im Falle des Sieges die "Nationalitäten-Regel" wieder einzuführen. Sie lässt nur inländische Segler zu und war von Bertarelli 2003 gekippt worden, um eine internationale Crew zu ermöglichen: Die 36 Mann-Besatzung des Alinghi-Teams stammt aus elf verschiedenen Ländern - 15 haben einen neuseeländischen Pass.s
Kosmopolit gegen Chauvinist
Bertarelli ist verärgert, vermisst er doch eine gewisse Dankbarkeit der Neuseeländer für jene fünf Millionen Euro aus seinem Vermögen, die den Start der neuseeländischen Kampagne 2004 erst ermöglichten. Sein Geld hat ihm nicht den gewünschten Einfluss gesichert.
Der in Italien geborene Schweizer Bertarelli denkt kosmopolitisch, die Neuseeländer haben einen eher chauvinistischen Zugang. Dieser ist teilweise nachvollziehbar: Das Emirates Team war das einzige der zwölf Syndikate, das für den America's Cup 2007 finanzielle Unterstützung von der eigenen Regierung erhalten hatte. Als Dean Barker im Cup 2003 im Finale Mastbruch erlitt, wurde dies gar im Parlament in Wellington untersucht. Und das möchte sich New-Zealand-Skipper Barker diesmal ersparen.
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Gut vier Jahre ist es her, dass Team Alinghi den Neuseeländern in Auckland eine vernichtende, ja fast peinliche 5:0-Niederlage beibrachte und so den America’s Cup aus Down Under entführte. Am Samstag kommt es nun, nach einem langen und spannenden Louis Vuitton Cup, in dem sich die Kiwis gegen zehn andere Teams durchsetzten, zu einer Neuauflage des Duells. Wie die Internetplattform www.cupineurope.com berichtet, liegen die Schweizer zumindest bei den Wettbüros noch deutlich vorne. Wer einen Euro auf das Team von Ernesto Bertarelli setzt, würde (Stand 20. Juni 2007) zwischen 1,5 bis 1,7 Euro gewinnen, wenn die Schweizer tatsächlich siegreich blieben. Etwas weniger trauen die Buchmacher hingegen den Neuseeländern zu, was so manches Zocker-Herz jedoch höher schlagen lässt. Bei einem Sieg des Teams von Teammanager Grant Dalton, würden bis zu 2,6 Euro für jeden eingesetzten Euro zurück gezahlt werden. Ähnlich wie die Wettbüros sind auch die Meinungen in den Fachkreisen. Wobei die letzten Diskussionen über den Steuermann auf dem Schweizer Boot erste Zweifel an ihrer bisher in den Acts gezeigten Überlegenheit aufkommen lassen. „In der letzten Zeit scheint da einiges an Unsicherheit im Team aufgekommen zu sein“, meint Paul Cayard, auf die Frage abzielend, ob nun der Amerikaner Ed Baird oder Peter Holmberg (Jungferninseln) das Schiff steuern wird. Was die Spieler in den Wettbüros schwanken lässt, könnte, so Cayard, jedoch auch eine Finte sein. „Vielleicht spielt Alinghi auch nur Spielchen“, sagt er, und fügt hinzu, dass er persönlich glaube, Ed Baird werde die Yacht steuern. Einig sind sich indes alle Betrachter darin, dass die Neuseeländer im Loius Vuitton Cup von Match zu Match stärker geworden sind, und sich Steuermann Dean Barker, 2003 noch am Boden zerstört und total verunsichert, wieder seiner Fähigkeiten am Rad voll bewusst ist. Auch die Frage, ob Alinghi mit seiner bewährten „SUI 91“ oder der neuen, noch nicht im Wettkampf gesegelten „SUI 100“ an den Start geht, beschäftigt die Beobachter des America’s Cups. Wie auch immer sich die Schweizer in Boots- und Steuermannfrage entscheiden, bis zum Samstag Nachmittag, wenn das erste Match vor Valencia gesegelt wird, bleibt es mehr als spannend.
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Mittwoch, 13. Juni 2007
Bertarelli: "Wollen den Abstand verkürzen"
Titelverteidiger Alinghi bereitet sich derzeit intensiv auf das America's-Cup-Match gegen das Emirates Team New Zealand ab dem 23. Juni vor. Hinter den Kulissen geht es jedoch bereits um die Zukunft des Cups. Wo der Kampf um die älteste Segeltrophäe der Welt in Zukunft stattfinden wird, steht erst nach mindestens fünf Rennen zwischen den Schweizern und den "Kiwis" fest. Wann der nächste Cup über die Bühne gehen soll, wird hingegen heiß diskutiert.
"Es ist möglich, dass wir den Abstand verkürzen, vielleicht auf drei, vielleicht auf zwei Jahre. Je kürzer, desto besser. Wir wollen schließlich segeln und nicht auf dem Sofa sitzen" sagte Alinghi-Besitzer Ernesto Bertarelli in einem Gespräch mit dem Spiegel.
"Vier Jahre sind eine lange Zeit"
"Vier Jahre sind eine lange Zeit", ergänzte Bertarelli. 2003 hatte die Alinghi nach einem 5:0 gegen das Emirates Team New Zealand den Cup wieder nach Europa geholt. Da in Valencia eine Segelinfrastruktur quasi aus dem Boden gestampft werden musste, sei die Zeit auch dringend nötig gewesen. Wo und wann der Cup ausgetragen wird, darf nach den Regeln der Sieger entscheiden.
Dass die Alinghi in der Endabrechnung wieder ganz vorne landen wird, daran arbeitet das Team um den deutschen Sportdirektor Jochen Schümann eifrig. In den Trainingsregatten gegen die Luna Rossa Challenge, die im Herausforderer-Finale den "Kiwis" 0:5 unterlag, hinterließen die Schweizer einen guten Eindruck. 4:1 lautete das Resultat nach fünf Rennen, die jedoch zumeist nach der ersten Vorwindstrecke abgebrochen wurden.
Durch die zumeist schwachen Winde seien die Ergebnisse nur schwer interpretierbar, sagte der Penzberger nach den Rennen. Am Ende riss bei den Schweizern sogar der Spi: "Bei 4,5 Knoten Wind ist der scheinbare Wind so stark, dass der Spi bei der Halse nach hinten ausweht und am Jumper hängen blieb. Das haben wir nicht trainiert. Muss man aber wohl auch."
Relativ klar scheint nun aber, dass die Alinghi mit ihrer "Wunderwaffe", der SUI 100 antreten wird. Zudem wird wohl Ed Baird am Steuer der Schweizer stehen. Schließlich fungierte Baird in allen Testrennen als Steuermann. Unwahrscheinlich, dass der Titelverteidiger in den wichtigen Tests eine "B-Crew" ins Rennen schickt. Schümann und Co. werden das Geheimnis jedoch endgültig erst 24 Stunden vor dem ersten Rennen gegen das Emirates Team New Zealand lüften.
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Zwei "Kiwis" kämpfen um den Cup
Der Herausforderer für America's Cup- Titelverteidiger Alinghi ist gerade erst ermittelt, aber eines steht schon fest: Ein neuseeländischer Skipper wird zum vierten Mal nach 1995, 2000 und 2003 die begehrteste Trophäe des internationalen Segelsports gewinnen. Nach Team New Zealands 5:0-Triumph über die italienische Luna Rossa Challenge wird Skipper Dean Barker mit seiner Crew zum dritten Mal in seiner Karriere im Cup-Match der beiden besten Yachten antreten. Barkers Rivale an Bord des Schweizer Segelteams Alinghi ist Brad Butterworth, ebenfalls Neuseeländer und 14 Jahre älter als "Deano".
Kein verbales Säbelrasseln der Teams
"Dean ist sehr konstant, diszipliniert in seinen Manövern", lobt Alinghis Teamchef Grant Simmer, "ich glaube, dass er sehr gut ist und ein harter Gegner sein wird." Ähnlich respektvoll klingt Barkers Urteil: "Wir werden Alinghi nicht unterschätzen. Die SUI 91 hat bereits Acts 13 dominiert und wir können nur annehmen, dass ihre neue SUI 100 noch einen Tick schneller sein wird." Ein verbales Säbelrasseln findet im Vorwege des 32. Cup-Matches nicht statt.
Beide Mannschaften sind bemüht, die hässliche Hetzkampagne gegen Alinghis ehemaligen Skipper und neuseeländischen Segelstar Russell Coutts während der 31. Cup-Auflage vor Auckland vergessen zu lassen. Damals waren Coutts und seine Mitstreiter als Verräter angeprangert worden, weil sie Team New Zealand verlassen hatten und zu Alinghi gewechselt waren. Später trennte sich Coutts im Streit von Alinghi und ist für die aktuelle Cup-Auflage gesperrt. Barker lässt sich schon deshalb auch durch provokante Fragen nicht zu Seitenhieben auf Alinghi verleiten: "Ich weiß, dass die Schweizer gute Schokolade und gute Uhren machen."
Fans fordern Wiedergutmachung
Als Maskottchen begleitet Neuseelands liebstes Kinderspiel die "Kiwis": Die "Buzzy Bee" ist das Pendent zur Holzente auf Rädern in deutschen Kinderzimmern und soll für heitere Stimmung sorgen. Dass es in Wirklichkeit nach der 0:5-Schmach gegen Alinghi vor vier Jahren für Team New Zealand um viel mehr als nur einen Sieg geht, wird beim Studium hunderter Fan-Botschaften klar, die am Mittwoch die neuseeländische Tageszeitung New Zealand Herald erreichten.
Da heißt es: "Jetzt ist Highnoon für Alinghi angesagt. Der Schweiß wird angesichts der Aussicht auf das Duell gegen Euch Jungs von ihren Augenbrauen tropfen. Ihr habt das Herz und die Geschwindigkeit." In einem anderen Brief steht: "Der America's Cup hat in diesem Universum nur ein Zuhause. Es ist ein Land: Neuseeland!" Und eine Leserin weiß: "Verdammt brillant, großartig Jungs! Aber vergesst nicht, dass ihr nur eine Schlacht und noch nicht den Krieg gewonnen habt." Das damit gemeinte Duell der Giganten, in dem zwei Drittel beider Crewmitglieder aus Neuseeland kommen, beginnt am 23. Juni vor Valencia.
aufgezeichnet von Tatjana Pokorny, dpa
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Montag, 11. Juni 2007
Valencia. Si/baz. Das Schweizer Syndikat Alinghi hat vor Valencia gegen Luna Rossa (It) einen Testwettkampf im Hinblick auf den America's Cup gegen Team New Zealand (ab 23. Juni) klar verloren. Die SUI 91 wurde von Ed Baird (USA) gesteuert.
Das Team von Luna Rossa, das im Herausforderer-Final gegen die Kiwis eine 0:5-Niederlage hinnehmen musste, stellte sich am Freitag dem Schweizer Titelverteidiger in Bestbesetzung (mit Steuermann James Spithill) für Testwettkämpfe zur Verfügung. Primär wurden die Starts simuliert. Sobald eine Crew einen klaren Vorsprung erreicht hatte, wurde abgebrochen und wieder neu angefangen.
Im abschliessenden Test über die volle Regatta-Distanz erwischte Alinghi bei Winden um 10 Knoten einen schlechten Tag. Die Teams entschieden sich nach dem Start für unterschiedliche Kurse. Prompt erwischte Luna Rossa die besseren Winde und hatte bei der Luv-Tonne bereits 55 Sekunden Vorsprung. Zu allem Übel riss auf der Alinghi-Jacht auf dem anschliessenden Vorwindkurs auch noch der Spinnaker.Anzeige
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Sonntag, 10. Juni 2007

„Wir versuchen, perfekt zu sein.“
Alinghis Skipper Brad Butterworth äußert sich zum 5:0-Sieg von Emirates Team New Zealand gegen Luna Rossa
(07.06.2007/ck) Wie ist Ihre Reaktion auf den Sieg von ETNZ im Final des Louis Vuitton Cup? «Es ist ein großartiges Resultat für Team New Zealand, weil sie während der ganzen Regatta hervorragend gesegelt sind. In den letzten Jahren waren sie das stärkste Team in den Challenger-Regatten, deshalb ist es keine große Überraschung.»
Es gab noch nie ein 5:0 im Final des Louis Vuitton Cup. Haben sie ein solch klares Verdikt erwartet?
«Ich denke, sie segeln einfach sehr gut. Sie haben von der Louis-Vuitton-Serie profitiert, um immer stärker zu werden und man muss definitiv mit ihnen rechnen. Sie sind offensichtlich auf ihrem Leistungsmaximum, was gerade das 5:0 beweist. Es ist ein fantastisches Resultat, das ihnen gut tut.»
2003 ist Alinghi den Kiwis als Herausforderer gegenübergestanden – wie wird es sein, den Titel gegen Emirates Team New Zealand zu verteidigen?
«Es ist ganz anders. Man kann es Revanche nennen oder einfach sagen, dass es die beiden besten Teams sind, die im Cup noch dabei sind. Hoffentlich werden wir am Schluss einige großartige Rennen sehen. Ich denke, das schnellste Boot wird gewinnen.»
Was sind für Sie die Stärken und Schwächen von Team New Zealand?
«Sie sind in den meisten Bereichen stark. Dean Barker hat mit seinen Inputs sehr wertvolle Arbeit geleistet. Er hat das Boot sehr gut gesteuert und war sehr konstant mit ein wenig Unterstützung von außen. Ich denke nicht, dass sie sehr viele Schwächen haben – sie sind insgesamt sehr stark. Das Boot wirkt schnell, es ist eine gute Gruppe von Seglern, mit ihnen wird zu rechnen sein und offensichtlich sind sie das beste Team des Louis Vuitton Cup.»
Wie wird sich Alinghi in den kommenden Wochen vorbereiten?
«Wir versuchen, die Rennen zu simulieren, welche die Challenger im Louis Vuitton Cup hatten, was nicht einfach ist. Aber wir haben ein großartiges Team; die Segler haben hervorragend gearbeitet, um jeden Tag gute Rennen zu fahren; wir haben zwei sehr gute Boote und haben die Qual der Wahl. Wir werden sehen, wie es herauskommt.»
Wie ist der Teamgeist jetzt bei Alinghi?
«Gegen Ende des Louis Vuitton Cup wird es immer ein wenig angespannt, weil wir nur zuschauen können und keine Kontrolle über das Geschehen haben. Wir segeln an diesem Anlass nicht mit und wissen also nicht, wie schnell das andere Boot ist. Sie haben vielleicht etwas verändert, haben sich vielleicht verbessert, so ist es manchmal ein bisschen angespannt, aber insgesamt haben wir bei Alinghi viel Spaß. Wir versuchen, den Event zu genießen. Die Arbeit, die wir in der Vergangenheit verrichtet haben, wird uns langfristig helfen.»
Welches ist Ihr bisheriges America's-Cup-Highlight?
«Den Cup in Neuseeland zu gewinnen, war ein großer Höhepunkt, weil es das erste Mal in der Geschichte war, dass er außerhalb von Amerika verteidigt wurde. Das ist ein persönlicher Höhepunkt aber jedes Mal, wenn ich in diesem Cup segle, speziell mit diesem Team, ist es großartig. Ich bin von vielen guten Leuten umgeben – den besten im ganzen Business – und hoffentlich erlebe ich hier mit der erfolgreichen Verteidigung in Valencia einen weiteren Höhepunkt. Jedes Rennen hat einen speziellen Charakter. Die vom Wind geprägten Wettfahrten in Neuseeland waren außergewöhnlich. Wenn man diese Boote bei starkem Wind segelt, muss man aufpassen. Es wird körperlich ziemlich anstrengend und siebzehn Leute als Einheit arbeiten zu sehen, ist immer auch ein Höhepunkt.»
Was ist es für ein Gefühl, den America's Cup zu gewinnen?
«Man erntet die Früchte für die harte Arbeit, die man geleistet hat. Man weiß bis zum letzten Rennen nicht, ob man gewinnen wird. Es wird viel harte Arbeit in diese Boote gesteckt und wir mussten einige schwierige Entscheidungen treffen. Man macht Höhen und Tiefen durch, es ist ein bisschen wie ein Lebensstil, und jedermann hofft auf ein baldiges Ende, weil wir auf diesen Moment hingearbeitet haben. Wenn man gewinnt, ist es eine große Befriedigung.»
Wie schwierig ist es, die Crew in Form und hungrig zu halten?
«Es ist schwierig. Es wird nie einfacher, es wird jedes Mal schwieriger und diese Kampagne ist keine Ausnahme.»
Hat man als Skipper mehr Probleme zu lösen?
«Nicht wirklich, ich habe großen Respekt für die Leute um mich herum. Es gibt viele gute Leader in verschiedenen Bereichen des Teams und ich habe einen großen Erfahrungsschatz um mich herum. Wir müssen nur diese Ressourcen nutzen und am Tag X so stark wie möglich sein – dann kommt es gut.»
Ist im Cup die menschliche Leistung wieder wichtiger geworden?
«Ich denke, die menschliche Leistung war immer wichtig. Die Forderung nach menschlicher Leistung im Team ist allgegenwärtig, weil man das schnellste Boot haben muss. Das können Rumpf, Ruder, Struktur, Mast, Segel sein oder auch wie man das Boot segelt. Das schnellste Boot gewinnt und Team New Zealand hatte das schnellste Boot im Louis Vuitton Cup – das haben alle gesehen.»
Haben Sie bezüglich der Fähigkeiten bei Alinghi Überraschungen festgestellt?
«Wir versuchen, perfekt zu sein und es ist schwierig, perfekt zu sein – ich kenne niemanden, der das geschafft hätte. Wir versuchen, in allen Bereichen einen perfekten Job zu machen, von den Masten über den Bootsbau bis zum Segeldesign, alle streben nach Perfektion. Auch wenn wir segeln, versuchen wir, perfekt zu sein, aber wir machen alle Fehler, deshalb geht es ganz einfach darum, so wenige Fehler wie möglich zu machen.»
Wie analysieren Sie den Sieg des Team New Zealand?
«Team New Zealand ist konstant stark gesegelt. Sie gewannen die Round Robins und haben sich dann für die Spanier entschieden, das wohl schwächste Team des Quartetts. Die Neuseeländer haben ein paar Rennen verloren, aber Spanien hatte ein sehr gutes Boot und zeigte eine starke Leistung. Anschließend traten sie gegen Luna Rossa an und in dieser Phase des Wettkampfs haben kleine Mängel sehr deutliche Auswirkungen. Ich denke, Luna Rossa hat ein Problem bei leichten Winden und Team New Zealand hat das ausgenützt und ist davon gesegelt.»
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Freitag, 8. Juni 2007
Teamübersicht Emirates Team New Zealand
Teamübersicht Alinghi
Louis Vuitton Finals, Tag vier
Sind Sie ein Kenner in Sachen Segeln?
Zum ersten Mal fielen sich die Neuseeländer nach dem Zieldurchgang jubelnd in die Arme, ließen ihren bis dahin stets kontrollierten Emotionen freien Lauf. Der sonst so beherrschte Skipper Dean Barker reckte nach dem fünften Sieg mehrfach die Faust in den blauen Himmel über Valencia.
Die Luna Rossa Challenge dagegen ist ohne einen einzigen Sieg im Finale der Herausfordererserie ausgeschieden. Die Neuseeländer konnten Italien nach einem spannendem Duell zum fünften Mal in Serie besiegen. Im Ziel reichten Barker und seiner "Kiwi"-Crew 22 Sekunden Vorsprung für den finalen Triumph.
Team New Zealand steht damit zum fünften Mal seit 1988, 1995, 2000 und 2003 in einem Cup-Finale. Zuletzt unterlag der zweimalige Cup- Sieger Neuseeland vor vier Jahren dem Titelverteidiger Team Alinghi mit 0:5. Damals wurde das einstige Team "Black Magic" von den Fans in "Black Tragic" umbenannt, doch jetzt ist der alte Teamgeist unter der neuen Führung von Hochseeveteran Grant Dalton wieder erwacht.
Bildergalerien
Sieger aus der AC-Geschichte
Triumphe, Tote und geplatzte Träume. Die Siegerboote. mehr
Das Revanche-Match gegen Titelverteidiger Alinghi im Modus "Best of nine" beginnt am 23. Juni. Der Durchmarsch der Neuseeländer hat indes auch die Schweizer verblüfft. Alinghis australischer Teammanager Grant Simmer sagte in Valencia: "Wir waren schon überrascht, dass Luna Rossa BMW Oracle so klar schlagen konnte. Jetzt sind wir über Team New Zealands glatten Sieg überrascht." Simmer sieht seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle: "Wir werden uns darauf vorbereiten müssen, einige Rennen zu verlieren."
Alinghis Sportdirektor Jochen Schümann macht die gescheiterten Italiener vor allem selbst für den Untergang des "Roten Mondes" verantwortlich: "Es hätte am Mittwoch 2:2 stehen können, doch in den entscheidenden Momenten haben die Italiener entweder keine oder die falschen Entscheidungen getroffen."
Neuseeland hatte im Finale insgesamt nur etwas mehr als acht Stunden gebraucht, um die Träume der Italiener platzen zu lassen. Vor der Leichtwindstärke der neuseeländischen NZL fürchten sich die Schweizer vor dem Finale aber nicht. Schümann: "Wichtig ist das Vertrauen in das eigene Schiff. Das haben wir."
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Donnerstag, 7. Juni 2007
Vom Kurs abgekommen
Vor knapp drei Wochen noch strahlender Sieger gegen den Favoriten Oracle, nun sang- und klanglos ausgeschieden gegen Team New Zealand, einen zwar starken und konstanten Gegner, aber sicher nicht unwiderstehlich. Luna Rossa ist erneut beim Versuch gescheitert, die älteste Sport-Trophäe der Welt zu erringen. 150 Millionen Euro hat Patrizio Bertelli, der 62 Jahre alte Prada-Boss, in die drei gescheiterten Kampagnen gesteckt. Im Gegensatz zu 2003, als ein übergrosses Team wegen eines falschen Designs und interner Streitigkeiten Schiffbruch erlitten hatte, schien der «Rote Mond» diesmal auf gutem Kurs zu sein. Die Italiener waren die Ersten, die in Valencia segelten, sie verstärkten sich mit international erfahrenen Seglern, mit James Spithill verfügten sie über den Steuermann mit dem grössten Talent, der Taktiker Torben Grael gilt als einer der Besten seines Faches, und Skipper Francesco De Angelis brachte die Erfahrung von drei Kampagnen mit. Und mit 110 Millionen Euro war das Unternehmen gut ausstaffiert.
Die Italiener sind letztlich daran gescheitert, dass ihr Gesamtpaket nicht stimmte. Eine Cup-Kampagne ist dermassen komplex, dass bereits eine leichte Kursabweichung das Erreichen des Ziels verhindert. Vielleicht wurden im Designbereich Fehler gemacht - die kantig gebaute «Luna Rossa» war ein sehr eigenwilliger Entwurf -, aber weil die Boote der neusten Generation punkto Zeitunterschiede dermassen eng beieinanderliegen, ist wahrscheinlicher, dass den Südländern in der gesamten Konfiguration die Feinabstimmung misslang. So konnten sie die Geschwindigkeits-Defizite bei leichten Windverhältnissen auf dem Am-Wind-Kurs nicht eliminieren. Und die Crew war mental nicht in der Lage, nach den ersten beiden verlorenen Rennen zu reagieren.
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Das Segel-Syndikat Team New Zealand hat die Herausforderer-Runde des 32. America's Cup gewonnen und darf den Schweizer Titelverteidiger Alinghi ab dem 23. Juni zum Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt bitten. Die Neuseeländer bezwangen die italienische Luna Rossa am Mittwoch mit 22 Sekunden Vorsprung und entschieden die Best-of-nine-Finalserie vor Valencia mit 5:0 Siegen zu ihren Gunsten.
Im Cup-Duell gegen die Alinghi hat das Team New Zealand nun die große Möglichkeit zur Revanche. Vor vier Jahren unterlagen die "Kiwis" den Schweizern um Sportdirektor Jochen Schümann mit 0:5. "Für uns ist der Beste der Herausforderer übrig geblieben. Die Neuseeländer haben zwar auch ihre schwachen Momente gehabt. Wenn man aber Siege einfährt, gewinnt man auch an Selbstvertrauen", meint der dreimalige Olympiasieger aus Penzberg: "Wir müssen uns vor ihnen allerdings nicht verstecken."
Der 32. Cup wird ebenfalls im Modus Best-of-nine ausgetragen. Der Sieger des Duells, der auch den Modus und den Austragungsort des 33. Cups festlegen darf, kann frühestens am 29. Juni feststehen.
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Mittwoch, 6. Juni 2007
Das Team New Zealand ist nur noch einen Sieg vom Einzug ins Finale um den America's Cup 2007 entfernt. Im vierten Rennen des Herausforderer-Finals gegen Luna Rossa feierten die "Kiwis" den vierten Erfolg. Im Ziel des mit rund 20 Minuten Verspätung gestarteten Rennens betrug der Rückstand der Italiener 52 Sekunden. Gegen das Team um Neuseelands Skipper Dean Barker waren die Europäer erneut chancenlos. Schon an der letzten Wende lagen sie exakt eine Minute zurück.
Im America's Cup-Hafen in Valencia macht sich unter der Mehrheit der europäischen Fans Ernüchterung breit. Nach dem 5:0-Halbfinal-Triumphzug der Italiener gegen BMW Oracle hatten sich die Anhänger im dritten Cup-Anlauf der Luna Rossa Challenge mehr versprochen. "Wir müssen einfach besser segeln", forderte Stratege Ben Durham die eigene Mannschaft auf. Doch auch der im Halbfinale hochgejubelte Skipper James Spithill scheint entzaubert. Im vierten Duell gegen die favorisierten und erfahreneren Neuseeländer konnte er in der Startphase wieder keine Vorentscheidung erzwingen.
In der Serie "best of nine" benötigen die mit 4:0 führenden Neuseeländer nun nur noch einen Sieg, um Titelverteidiger Alinghi ab 23. Juni im Finale um den America's Cup 2007 herausfordern zu können. Während die Neuseeländer damit weiter auf ihren dritten Gewinn der ältesten Sporttrophäe der Welt hoffen dürfen, ist der Traum der Italiener vom ersten europäischen Cup-Duell fast schon ausgeträumt. In der Geschichte der Veranstaltung konnte ein 0:4-Rückstand noch nie in einen Sieg umgewandelt werden. Das möglicherweise schon entscheidende fünfte Rennen überträgt EinsFestival am Mittwoch ab 14.55 Uhr.
Im Finale von 2003 unterlagen die sieggewohnten Neuseeländer seinerzeit auf dem heimischen Hauraki Golf vor Auckland unerwartet deutlich mit 0:5 gegen die schweizerische Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg, die den America's Cup damit erstmals nach Europa holte.
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michi0816
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Dienstag, 5. Juni 2007
32 Tage für "32 Originals".
Die Tage sind gezählt, die BMW Auktion setzt zum Schlussspurt an. Wer sich eines der Exponate aus der Kunstsammlung „32 Originals“ sichern möchte, hat noch genau 32 Tage Zeit. Denn am 07. Juli um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit endet die Versteigerung der außergewöhnlichen Design-Objekte – ausgewählte Teile eines Großsegels der aktuellen BMW ORACLE Racing Yacht USA 87, eines der beiden Boote des amerikanischen Teams, das im Mai bis ins Halbfinale der Herausfordererserie zum 32. America’s Cup im spanischen Valencia gesegelt war.
Sämtliche Erlöse der Auktion kommen QUÈ CHIDO zugute. Die eingetragene Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in Deutsch-land setzt sich seit vielen Jahren für benachteiligte und unterprivilegierte Kinder in Südamerika ein.
„Die Resonanz auf die Auktion ist bislang sehr positiv. Zwischenzeitlich sind weit mehr als 650 Gebote eingegangen. Es freut uns sehr, dass die Idee, Original-Teile eines regattaerprobten Segels künstlerisch aufzuarbeiten und zu versteigern, so großen Anklang findet. Wir hoffen natürlich, dass weitere Gebote für unseren wohltätigen Zweck eingereicht werden“, sagt Stefan Borbe, CRM Manager BMW Group.
Die Abgabe der Gebote ist weiterhin über die Auktions-Website http://www.bmw-32originals.com/ möglich. Dort sind alle 32 Unikate mit detailgetreuen Fotografien zu sehen. Darüber hinaus sind zwei Originale der Sammlung in der Team Base von BMW ORACLE Racing im America’s Cup Port in Valencia ausgestellt.
Jedes der Kunstwerke ist gerahmt und wurde aus speziellen Abschnitten des insgesamt 218 Quadratmeter fassenden Großsegels der America’s Cup Yacht gefertigt. Eine Plakette – unterzeichnet von je einem Mitglied der Führungs-Crew von BMW ORACLE Racing – garantiert die Authentizität der Design-Objekte. Bei Größen von 60 x 42 Zentimetern und 150 x 100 Zentimetern werden sie in Zukunft Blickfang in so manchem Wohnzimmer, Büro oder Yacht-Clubhaus sein.
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michi0816
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Spanier und Schweden wollen weitermachen
Wenige Tage nach dem Ausscheiden beim Kampf um den America´s Cup haben auch das Heimteam Desafio Espanol und die schwedische Victory Challenge ihre Ambitionen auf eine erneute Teilnahme unterstrichen. "Ich hoffe und glaube, dass es eine Fortsetzung geben wird", sagte Victory-Steuermann Magnus Holmberg auf einer Pressekonferenz in Stockholm.
Fast zeitgleich zogen in Valencia auch die Gastgeber ein positives Fazit der vergangenen drei Jahre. "Wir haben als erstes spanisches Team in der Geschichte des America´s Cup das Halbfinale erreicht", bilanzierte Syndikatschef Agustín Zulueta: "Jetzt hoffen wir auf einen Sieg der Alinghi, damit der Cup in Valencia bleibt und wir weitermachen können".
Sowohl über den Schauplatz als auch den Zeitpunkt des 33. America´s Cup entscheidet einzig der künftige Titelträger. Derzeit sind noch die europäischen Teams Luna Rossa (Italien) und Alinghi (Schweiz) sowie das Emirates Team aus Neuseeland im Rennen.
In den vergangenen Tagen hatten bereits die französische Areva Challenge, das China Team, Mascalzone Latino (Italien), die südafrikanische Shosholoza sowie das United Internet Team Germany angekündigt, bei einem Verbleib des 156 Jahre alten Wettbewerbs in Europa erneut an den Start gehen zu wollen. Einzig die +39 Challenge aus Italien steht vor dem Aus.
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Montag, 4. Juni 2007
Team New Zealand segelt Luna Rossa davon
Zwei Erfolge trennen das Team New Zealand noch von einer America’s-Cup-Revanche gegen Titelverteidiger Alinghi. Die Neuseeländer feierten ihren bisher deutlichsten Sieg im Final der Herausforderer-Serie und führen schon 3:0.
Es würde niemanden mehr überraschen, wenn die Best-of-9-Serie um den Louis Vuitton Cup schon am Mittwoch und mit einem «Sweep» für das Team New Zealand zu Ende gehen würde. Bei noch schwächeren Winden als in den ersten beiden Tagen war die höhere Bootsgeschwindigkeit der NZL 92 unübersehbar. Am Ende lagen 1:38 Minuten oder eine kleine Welt zwischen den «Kiwis» und dem «roten Mond».
Die Italiener können sich wohl nur noch an die Hoffnung auf mehr Wind klammern – und aus der Vergangenheit neue Motivation schöpfen. Im Herausforderer-Final 1992 lag «Il Moro di Venezia» gegen die Neuseeländer 1:4 zurück. Weil damals noch im Best-of-7-Modus gesegelt wurde, waren die Italiener eigentlich schon draussen. Nach einem Protest wurde den «Kiwis» aber ein Punkt abgezogen und «Il Moro di Venezia» schaffte noch die Wende. (rom/si)
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Freitag, 1. Juni 2007
LVC-Finale: Das Duell der Youngsters
Die beiden Jüngsten machen es unter sich aus. Skipper Dean Barker (Team New Zealand) und Steuermann James Spithill (Luna Rossa Challenge) segeln ab Freitag, 01. Juni, vor Valencia um den Titel des Herausforderers. Den einen hat man hier erwartet, den anderen nicht unbedingt. Denn dass der 27-jährige Spithill mit der ITA 94 die nach der Vorrunde zweitplatzierten US-Amerikaner von BMW Oracle Racing mit einem deutlichen 5:1 nach Hause schicken würde, hatte wohl keiner gedacht. Für Neuseeland hingegen wäre alles andere als das Erreichen des Finales um den Louis Vuitton Cup eine nationale Tragödie gewesen.
Konservative Kiwis gegen offensive Italiener
Die beiden Steuerleute stammen aus der südlichen Hemisphäre und haben trotz ihres jungen Alters bereits reichlich Cup-Erfahrung. Doch da enden bereits die Gemeinsamkeiten. Auf dem Wasser zeigten sie und ihre Crews bislang eine sehr unterschiedliche Renntaktik. Während der 34 Jahre alte Neuseeländer Dean Barker und sein Taktiker Terry Hutchinson eher kühl abwartend agieren, den Gegner jederzeit kontrollieren wollen und ein enges Rennen suchen, ist das Duo mit dem Australier Spithill und seinem Taktiker Torben Grael schwerer einzuschätzen.
Aggressive Starts sind die Spezialität Spithills, der auch in den spannendsten Situationen immer die Ruhe bewahrt. Nach dem Start wählt das italienische Team häufig den Alleingang, entscheidet sich für eine andere Seite als der Gegner und holt dort einen Vorsprung heraus. Barker weiß, dass in den meisten Rennen Spithills gewonnene Starts die Basis für den Erfolg sind. Neben dem Zweiboot-Training steht deswegen bei beiden Teams derzeit das intensive Analysieren der Stärken und Schwächen des Gegners auf der Tagesordnung.
Unterschiedliche Strukturen
So unterschiedlich die Rennphilosophie der Protagonisten, so verschieden sind auch die Teams und ihre Boote. Der konservative Stil der Kiwis spiegelt sich in ihrer traditionellen Crewzusammenstellung wider, die hauptsächlich aus Neuseeländern besteht. Nach der bitteren Niederlage im Cup-Finale 2003 gegen Alinghi hat das Team hart an der Zuverlässigkeit der neuen Boote gearbeitet. Das Resultat: Die NZL 92 segelt bislang sehr stabil. Der relativ kantige Cupper kommt etwas langsam in Fahrt, tut sich aber bei moderatem und starkem Wind durch eine hervorragende Formsteifheit hervor. Auf der anderen Seite besticht die wendige und ebenfalls sehr eckige ITA 94 durch ihre hervorragenden Qualitäten auf dem Amwindkurs, bedingt auch durch eine extra lange Finne. An Bord sind - im Gegensatz zur italienisch geprägten Crew früherer Kampagnen - Top-Segler verschiedenster Nationalitäten versammelt. Doch die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt, wie das Zusammenspiel des Australiers Spithill mit dem Brasilianer Grael zeigt.
Experten erwarten ein enges Duell
Kenner der Szene rechnen mit einem engen Ausgang des LVC-Finales. Das legt auch die bisherige Bilanz der Zusammentreffen beider Teams im Louis Vuitton Cup nahe: Luna Rossa schlug Team New Zealand in Round Robin 1, in der Rückrunde hatten die Kiwis die Nase vorn. Die Crew von Dean Barker musste zwar länger um den Finaleinzug kämpfen, konnte aber im Semifinale gegen den ebenfalls schwer auszurechnenden Gegner Desafio Espanol möglicherweise wichtige Erfahrung sammeln. Wie schon im Halbfinale gilt auch im Finale der Modus "best-of-nine": Sieger und damit Herausforderer von Titelverteidiger Alinghi ist, wer zuerst fünf Rennen gewonnen hat.
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michi0816
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Es geht um das Begleichen alter Rechnungen und die Hoffnungen eines gesamten Kontinents: Wenn das italienische Segel-Syndikat Luna Rossa und das Team New Zealand ab Freitag (14.55 Uhr/live bei EinsFestival) zum Finale um den Louis Vuitton Cup vor Valencia antreten, steht mehr als die Teilnahme am Duell um den 32. America's Cup auf dem Spiel. Ganz Europa dürfte den Italienern die Daumen drücken, für die "Kiwis" soll die "best-of-nine"-Serie derweil nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur großen Revanche sein.
Der Gewinner der Herausforderer-Runde darf den Schweizer Titelverteidiger Alinghi ab dem 23. Juni zum Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt bitten. Für die Neuseeländer wäre es die Chance zur Wiedergutmachung, denn vor vier Jahren wurde die segelbegeisterte Nation beim 31. America's Cup in Auckland von dem eidgenössischen Binnenland schwer gedemütigt. Die Alinghi bezwang das Team New Zealand mit 5:0 Siegen und holte die begehrte Trophäe erstmals nach 152 Jahren wieder nach Europa. Dort soll sie nach dem Willen der Luna Rossa und ihrer europäischen Konkurrenten auch bleiben.
Beide Mannschaften treten mit ausgeglichener Bilanz aus der Vorrunde gegeneinander an, beide verfügen auch über ein ordentliches Budget: Die Luna Rossa Challenge operiert mit 90 Millionen Euro, Team New Zealand mit 80 Millionen. Während es den Italienern dank einer Leistungsexplosion im Halbfinale gelang, Cup-Gigant BMW Oracle Racing mit 5:1 aus dem Wettbewerb zu drängen, hatte Team New Zealand gegen Außenseiter Spanien mit 5:2 mehr Mühe als erwartet. Der dreimalige America's-Cup-Sieger Russell Coutts, der 2003 mit Alinghi gewann, sich dann aber im Streit von den Schweizern trennte und diesmal zusehen muss, sagte dem britischen Internetanbieter "Rule69": "Luna Rossa war sehr eindrucksvoll und James Spithill segelt das Boot sehr, sehr gut. Trotzdem glaube ich, dass New Zealand ein ganz anderer Gegner sein wird. Ich mag das Kiwi-Boot und kann Bereiche sehen, in denen es Vorteile haben wird." Im direkten Vergleich der Steuerleute wirkte der erst 27 Jahre junge australische Shooting Star James Spithill zuletzt aggressiver und konsequenter als sein neuseeländischer Rivale Dean Barker. Doch Coutts sagt: "Dean ist im Stande, eine große Leistung zu erbringen. Im Vergleich sollte damit Team New Zealand der Favorit sein."
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Mittwoch, 30. Mai 2007
ich bin fit . . . .
Reportagen
29-05-2007 - Valencia (ES)
Hospitality-Bereich: Caroline Caron & Pierre-Igor Cusnir
Caroline Caron und Pierre-Igor Cusnir vom Hospitality-Bereich geben ein Update darüber, wie sich ihr Team auf den America's-Cup-Match vorbereitet und beschreiben einen typischen Tag...
Caroline Caron
(Photo credit: Steven Tee/Alinghi)Wie läuft ein typischer Tag im Hospitality-Bereich ab?
Die Sponsoren kommen gegen zwölf Uhr in der Basis an. Sie werden auf der Terrasse begrüsst und von dort aus zeigen wir ihnen die Darsena und informieren sie über die Basis und das Team. Team-Mitglieder sind da, sie geben Erklärung zum Segelport und machen einen Workshop über Matchracing oder Bootsbau. So haben unsere Gäste direkten Kontakt mit den Verantwortlichen. Dann gibt es auch noch den SUI64-Simulator und die interaktive Zone, wo die Wissenschaft des Segelns erklärt wird und die Gäste sich selber im Matchracing
versuchen können. Danach haben wir jeweils ein «Interview des Tages» mit den Seglern, welche in den Hospitality-Bereich kommen. Wir befragen sie zum Rennen des Tages, zur Strategie und zum Wetter und dann steigen die Gäste in die Begleitboote und erleben das
Geschehen auf der Rennstrecke. An Bord haben wir den Live-Kommentar durch ein Team-Mitglied, Live-TV und das «Virtual Eye».
Wie bereitet sich der Hospitality-Bereich auf den America's Cup vor?
Wir haben uns seit Beginn der Kampagne darauf vorbereitet. Die Vorbereitung auf den Cup hat lange gedauert, aber im Prinzip machen wir das, was wir in den letzten zwei Jahren auch gemacht haben – wir sind also bereit. Der grosse Unterschied besteht darin, dass wir zwei- oder dreimal so viele Gäste haben werden wie sonst. Wir versuchen also, ein neues System zu entwickeln. Wir erwarten während des Matchs auf der Basis 600 bis 800 Besucher, inklusive Gäste und Familienmitglieder.
Welche Veränderungen gibt es in eurem Bereich in der unmittelbaren Vorbereitung auf den Cup?
Wir werden härter und länger arbeiten und mehr Personal kommt dazu, mehr Hostessen. Wir haben zwei zusätzliche Hospitality-Boote und neue Leute, die sie fahren. Im Prinzip vergrössert sich überall die Anzahl, was die Logistik komplexer macht. Wir sind alles Leute, die mehrere Dinge aufs Mal erledigen können, aber grössere Anzahlen bedeuten, dass es im Hospitality-Bereich eine präzisere Rollenverteilung braucht. Normalerweise besteht unser Team aus acht Leuten. Wir werden diese Zahl bis auf zwölf erhöhen, dazu kommen die Leute aus dem Catering.
Pierre-Igor Cusnir
(Photo credit: Steven Tee/Alinghi)Wie trägt eure Arbeit zum Ziel des Teams bei, den America's Cup erneut zu gewinnen?
Wir wollen, dass das Team stolz auf unsere Arbeit ist. Wir versuchen, ihre Gäste erstklassig zu beherbergen und sorgen dafür, dass sich ihre Familien wohl fühlen. Unser Ziel ist es, dass sich die Familien und die Team-Mitglieder wie zuhause fühlen – sie müssen gut behandelt werden und sich gleich wichtig vorkommen wie die Sponsoren. Unser eigentlicher Beitrag ist der, dass sich die Familien als Teil des Teams fühlen. Sie können hierher kommen und ihren Ehemann, ihre Frau, ihren Vater oder ihre Mutter unterstützen. Während des America's-Cup-Matchs werden wir ein Familienunterstützungsboot haben und der Unterschied zwischen Alinghi und anderen Teams ist der, dass wir die Familie und die Gäste mischen. Die Alinghi-Familie hat den gleichen Zugang zur Terrasse und den VIP-Räumen wie die Sponsoren und Gäste.
Wie geht ihr mit dem Druck vor dem Cup um?
Wir kauen Fingernägel, werden immer dicker und brüllen uns gegenseitig an...Der Tag hat nur 24 Stunden und der Match beginnt am 23. Juni. Aber wir werden bereit sein!
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michi0816
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