Bertarelli: "Wollen den Abstand verkürzen"
Titelverteidiger Alinghi bereitet sich derzeit intensiv auf das America's-Cup-Match gegen das Emirates Team New Zealand ab dem 23. Juni vor. Hinter den Kulissen geht es jedoch bereits um die Zukunft des Cups. Wo der Kampf um die älteste Segeltrophäe der Welt in Zukunft stattfinden wird, steht erst nach mindestens fünf Rennen zwischen den Schweizern und den "Kiwis" fest. Wann der nächste Cup über die Bühne gehen soll, wird hingegen heiß diskutiert.
"Es ist möglich, dass wir den Abstand verkürzen, vielleicht auf drei, vielleicht auf zwei Jahre. Je kürzer, desto besser. Wir wollen schließlich segeln und nicht auf dem Sofa sitzen" sagte Alinghi-Besitzer Ernesto Bertarelli in einem Gespräch mit dem Spiegel.
"Vier Jahre sind eine lange Zeit"
"Vier Jahre sind eine lange Zeit", ergänzte Bertarelli. 2003 hatte die Alinghi nach einem 5:0 gegen das Emirates Team New Zealand den Cup wieder nach Europa geholt. Da in Valencia eine Segelinfrastruktur quasi aus dem Boden gestampft werden musste, sei die Zeit auch dringend nötig gewesen. Wo und wann der Cup ausgetragen wird, darf nach den Regeln der Sieger entscheiden.
Dass die Alinghi in der Endabrechnung wieder ganz vorne landen wird, daran arbeitet das Team um den deutschen Sportdirektor Jochen Schümann eifrig. In den Trainingsregatten gegen die Luna Rossa Challenge, die im Herausforderer-Finale den "Kiwis" 0:5 unterlag, hinterließen die Schweizer einen guten Eindruck. 4:1 lautete das Resultat nach fünf Rennen, die jedoch zumeist nach der ersten Vorwindstrecke abgebrochen wurden.
Durch die zumeist schwachen Winde seien die Ergebnisse nur schwer interpretierbar, sagte der Penzberger nach den Rennen. Am Ende riss bei den Schweizern sogar der Spi: "Bei 4,5 Knoten Wind ist der scheinbare Wind so stark, dass der Spi bei der Halse nach hinten ausweht und am Jumper hängen blieb. Das haben wir nicht trainiert. Muss man aber wohl auch."
Relativ klar scheint nun aber, dass die Alinghi mit ihrer "Wunderwaffe", der SUI 100 antreten wird. Zudem wird wohl Ed Baird am Steuer der Schweizer stehen. Schließlich fungierte Baird in allen Testrennen als Steuermann. Unwahrscheinlich, dass der Titelverteidiger in den wichtigen Tests eine "B-Crew" ins Rennen schickt. Schümann und Co. werden das Geheimnis jedoch endgültig erst 24 Stunden vor dem ersten Rennen gegen das Emirates Team New Zealand lüften.
Mittwoch, 13. Juni 2007
Zwei "Kiwis" kämpfen um den Cup
Der Herausforderer für America's Cup- Titelverteidiger Alinghi ist gerade erst ermittelt, aber eines steht schon fest: Ein neuseeländischer Skipper wird zum vierten Mal nach 1995, 2000 und 2003 die begehrteste Trophäe des internationalen Segelsports gewinnen. Nach Team New Zealands 5:0-Triumph über die italienische Luna Rossa Challenge wird Skipper Dean Barker mit seiner Crew zum dritten Mal in seiner Karriere im Cup-Match der beiden besten Yachten antreten. Barkers Rivale an Bord des Schweizer Segelteams Alinghi ist Brad Butterworth, ebenfalls Neuseeländer und 14 Jahre älter als "Deano".
Kein verbales Säbelrasseln der Teams
"Dean ist sehr konstant, diszipliniert in seinen Manövern", lobt Alinghis Teamchef Grant Simmer, "ich glaube, dass er sehr gut ist und ein harter Gegner sein wird." Ähnlich respektvoll klingt Barkers Urteil: "Wir werden Alinghi nicht unterschätzen. Die SUI 91 hat bereits Acts 13 dominiert und wir können nur annehmen, dass ihre neue SUI 100 noch einen Tick schneller sein wird." Ein verbales Säbelrasseln findet im Vorwege des 32. Cup-Matches nicht statt.
Beide Mannschaften sind bemüht, die hässliche Hetzkampagne gegen Alinghis ehemaligen Skipper und neuseeländischen Segelstar Russell Coutts während der 31. Cup-Auflage vor Auckland vergessen zu lassen. Damals waren Coutts und seine Mitstreiter als Verräter angeprangert worden, weil sie Team New Zealand verlassen hatten und zu Alinghi gewechselt waren. Später trennte sich Coutts im Streit von Alinghi und ist für die aktuelle Cup-Auflage gesperrt. Barker lässt sich schon deshalb auch durch provokante Fragen nicht zu Seitenhieben auf Alinghi verleiten: "Ich weiß, dass die Schweizer gute Schokolade und gute Uhren machen."
Fans fordern Wiedergutmachung
Als Maskottchen begleitet Neuseelands liebstes Kinderspiel die "Kiwis": Die "Buzzy Bee" ist das Pendent zur Holzente auf Rädern in deutschen Kinderzimmern und soll für heitere Stimmung sorgen. Dass es in Wirklichkeit nach der 0:5-Schmach gegen Alinghi vor vier Jahren für Team New Zealand um viel mehr als nur einen Sieg geht, wird beim Studium hunderter Fan-Botschaften klar, die am Mittwoch die neuseeländische Tageszeitung New Zealand Herald erreichten.
Da heißt es: "Jetzt ist Highnoon für Alinghi angesagt. Der Schweiß wird angesichts der Aussicht auf das Duell gegen Euch Jungs von ihren Augenbrauen tropfen. Ihr habt das Herz und die Geschwindigkeit." In einem anderen Brief steht: "Der America's Cup hat in diesem Universum nur ein Zuhause. Es ist ein Land: Neuseeland!" Und eine Leserin weiß: "Verdammt brillant, großartig Jungs! Aber vergesst nicht, dass ihr nur eine Schlacht und noch nicht den Krieg gewonnen habt." Das damit gemeinte Duell der Giganten, in dem zwei Drittel beider Crewmitglieder aus Neuseeland kommen, beginnt am 23. Juni vor Valencia.
aufgezeichnet von Tatjana Pokorny, dpa
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Montag, 11. Juni 2007
Valencia. Si/baz. Das Schweizer Syndikat Alinghi hat vor Valencia gegen Luna Rossa (It) einen Testwettkampf im Hinblick auf den America's Cup gegen Team New Zealand (ab 23. Juni) klar verloren. Die SUI 91 wurde von Ed Baird (USA) gesteuert.
Das Team von Luna Rossa, das im Herausforderer-Final gegen die Kiwis eine 0:5-Niederlage hinnehmen musste, stellte sich am Freitag dem Schweizer Titelverteidiger in Bestbesetzung (mit Steuermann James Spithill) für Testwettkämpfe zur Verfügung. Primär wurden die Starts simuliert. Sobald eine Crew einen klaren Vorsprung erreicht hatte, wurde abgebrochen und wieder neu angefangen.
Im abschliessenden Test über die volle Regatta-Distanz erwischte Alinghi bei Winden um 10 Knoten einen schlechten Tag. Die Teams entschieden sich nach dem Start für unterschiedliche Kurse. Prompt erwischte Luna Rossa die besseren Winde und hatte bei der Luv-Tonne bereits 55 Sekunden Vorsprung. Zu allem Übel riss auf der Alinghi-Jacht auf dem anschliessenden Vorwindkurs auch noch der Spinnaker.Anzeige
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Sonntag, 10. Juni 2007

„Wir versuchen, perfekt zu sein.“
Alinghis Skipper Brad Butterworth äußert sich zum 5:0-Sieg von Emirates Team New Zealand gegen Luna Rossa
(07.06.2007/ck) Wie ist Ihre Reaktion auf den Sieg von ETNZ im Final des Louis Vuitton Cup? «Es ist ein großartiges Resultat für Team New Zealand, weil sie während der ganzen Regatta hervorragend gesegelt sind. In den letzten Jahren waren sie das stärkste Team in den Challenger-Regatten, deshalb ist es keine große Überraschung.»
Es gab noch nie ein 5:0 im Final des Louis Vuitton Cup. Haben sie ein solch klares Verdikt erwartet?
«Ich denke, sie segeln einfach sehr gut. Sie haben von der Louis-Vuitton-Serie profitiert, um immer stärker zu werden und man muss definitiv mit ihnen rechnen. Sie sind offensichtlich auf ihrem Leistungsmaximum, was gerade das 5:0 beweist. Es ist ein fantastisches Resultat, das ihnen gut tut.»
2003 ist Alinghi den Kiwis als Herausforderer gegenübergestanden – wie wird es sein, den Titel gegen Emirates Team New Zealand zu verteidigen?
«Es ist ganz anders. Man kann es Revanche nennen oder einfach sagen, dass es die beiden besten Teams sind, die im Cup noch dabei sind. Hoffentlich werden wir am Schluss einige großartige Rennen sehen. Ich denke, das schnellste Boot wird gewinnen.»
Was sind für Sie die Stärken und Schwächen von Team New Zealand?
«Sie sind in den meisten Bereichen stark. Dean Barker hat mit seinen Inputs sehr wertvolle Arbeit geleistet. Er hat das Boot sehr gut gesteuert und war sehr konstant mit ein wenig Unterstützung von außen. Ich denke nicht, dass sie sehr viele Schwächen haben – sie sind insgesamt sehr stark. Das Boot wirkt schnell, es ist eine gute Gruppe von Seglern, mit ihnen wird zu rechnen sein und offensichtlich sind sie das beste Team des Louis Vuitton Cup.»
Wie wird sich Alinghi in den kommenden Wochen vorbereiten?
«Wir versuchen, die Rennen zu simulieren, welche die Challenger im Louis Vuitton Cup hatten, was nicht einfach ist. Aber wir haben ein großartiges Team; die Segler haben hervorragend gearbeitet, um jeden Tag gute Rennen zu fahren; wir haben zwei sehr gute Boote und haben die Qual der Wahl. Wir werden sehen, wie es herauskommt.»
Wie ist der Teamgeist jetzt bei Alinghi?
«Gegen Ende des Louis Vuitton Cup wird es immer ein wenig angespannt, weil wir nur zuschauen können und keine Kontrolle über das Geschehen haben. Wir segeln an diesem Anlass nicht mit und wissen also nicht, wie schnell das andere Boot ist. Sie haben vielleicht etwas verändert, haben sich vielleicht verbessert, so ist es manchmal ein bisschen angespannt, aber insgesamt haben wir bei Alinghi viel Spaß. Wir versuchen, den Event zu genießen. Die Arbeit, die wir in der Vergangenheit verrichtet haben, wird uns langfristig helfen.»
Welches ist Ihr bisheriges America's-Cup-Highlight?
«Den Cup in Neuseeland zu gewinnen, war ein großer Höhepunkt, weil es das erste Mal in der Geschichte war, dass er außerhalb von Amerika verteidigt wurde. Das ist ein persönlicher Höhepunkt aber jedes Mal, wenn ich in diesem Cup segle, speziell mit diesem Team, ist es großartig. Ich bin von vielen guten Leuten umgeben – den besten im ganzen Business – und hoffentlich erlebe ich hier mit der erfolgreichen Verteidigung in Valencia einen weiteren Höhepunkt. Jedes Rennen hat einen speziellen Charakter. Die vom Wind geprägten Wettfahrten in Neuseeland waren außergewöhnlich. Wenn man diese Boote bei starkem Wind segelt, muss man aufpassen. Es wird körperlich ziemlich anstrengend und siebzehn Leute als Einheit arbeiten zu sehen, ist immer auch ein Höhepunkt.»
Was ist es für ein Gefühl, den America's Cup zu gewinnen?
«Man erntet die Früchte für die harte Arbeit, die man geleistet hat. Man weiß bis zum letzten Rennen nicht, ob man gewinnen wird. Es wird viel harte Arbeit in diese Boote gesteckt und wir mussten einige schwierige Entscheidungen treffen. Man macht Höhen und Tiefen durch, es ist ein bisschen wie ein Lebensstil, und jedermann hofft auf ein baldiges Ende, weil wir auf diesen Moment hingearbeitet haben. Wenn man gewinnt, ist es eine große Befriedigung.»
Wie schwierig ist es, die Crew in Form und hungrig zu halten?
«Es ist schwierig. Es wird nie einfacher, es wird jedes Mal schwieriger und diese Kampagne ist keine Ausnahme.»
Hat man als Skipper mehr Probleme zu lösen?
«Nicht wirklich, ich habe großen Respekt für die Leute um mich herum. Es gibt viele gute Leader in verschiedenen Bereichen des Teams und ich habe einen großen Erfahrungsschatz um mich herum. Wir müssen nur diese Ressourcen nutzen und am Tag X so stark wie möglich sein – dann kommt es gut.»
Ist im Cup die menschliche Leistung wieder wichtiger geworden?
«Ich denke, die menschliche Leistung war immer wichtig. Die Forderung nach menschlicher Leistung im Team ist allgegenwärtig, weil man das schnellste Boot haben muss. Das können Rumpf, Ruder, Struktur, Mast, Segel sein oder auch wie man das Boot segelt. Das schnellste Boot gewinnt und Team New Zealand hatte das schnellste Boot im Louis Vuitton Cup – das haben alle gesehen.»
Haben Sie bezüglich der Fähigkeiten bei Alinghi Überraschungen festgestellt?
«Wir versuchen, perfekt zu sein und es ist schwierig, perfekt zu sein – ich kenne niemanden, der das geschafft hätte. Wir versuchen, in allen Bereichen einen perfekten Job zu machen, von den Masten über den Bootsbau bis zum Segeldesign, alle streben nach Perfektion. Auch wenn wir segeln, versuchen wir, perfekt zu sein, aber wir machen alle Fehler, deshalb geht es ganz einfach darum, so wenige Fehler wie möglich zu machen.»
Wie analysieren Sie den Sieg des Team New Zealand?
«Team New Zealand ist konstant stark gesegelt. Sie gewannen die Round Robins und haben sich dann für die Spanier entschieden, das wohl schwächste Team des Quartetts. Die Neuseeländer haben ein paar Rennen verloren, aber Spanien hatte ein sehr gutes Boot und zeigte eine starke Leistung. Anschließend traten sie gegen Luna Rossa an und in dieser Phase des Wettkampfs haben kleine Mängel sehr deutliche Auswirkungen. Ich denke, Luna Rossa hat ein Problem bei leichten Winden und Team New Zealand hat das ausgenützt und ist davon gesegelt.»
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Freitag, 8. Juni 2007
Teamübersicht Emirates Team New Zealand
Teamübersicht Alinghi
Louis Vuitton Finals, Tag vier
Sind Sie ein Kenner in Sachen Segeln?
Zum ersten Mal fielen sich die Neuseeländer nach dem Zieldurchgang jubelnd in die Arme, ließen ihren bis dahin stets kontrollierten Emotionen freien Lauf. Der sonst so beherrschte Skipper Dean Barker reckte nach dem fünften Sieg mehrfach die Faust in den blauen Himmel über Valencia.
Die Luna Rossa Challenge dagegen ist ohne einen einzigen Sieg im Finale der Herausfordererserie ausgeschieden. Die Neuseeländer konnten Italien nach einem spannendem Duell zum fünften Mal in Serie besiegen. Im Ziel reichten Barker und seiner "Kiwi"-Crew 22 Sekunden Vorsprung für den finalen Triumph.
Team New Zealand steht damit zum fünften Mal seit 1988, 1995, 2000 und 2003 in einem Cup-Finale. Zuletzt unterlag der zweimalige Cup- Sieger Neuseeland vor vier Jahren dem Titelverteidiger Team Alinghi mit 0:5. Damals wurde das einstige Team "Black Magic" von den Fans in "Black Tragic" umbenannt, doch jetzt ist der alte Teamgeist unter der neuen Führung von Hochseeveteran Grant Dalton wieder erwacht.
Bildergalerien
Sieger aus der AC-Geschichte
Triumphe, Tote und geplatzte Träume. Die Siegerboote. mehr
Das Revanche-Match gegen Titelverteidiger Alinghi im Modus "Best of nine" beginnt am 23. Juni. Der Durchmarsch der Neuseeländer hat indes auch die Schweizer verblüfft. Alinghis australischer Teammanager Grant Simmer sagte in Valencia: "Wir waren schon überrascht, dass Luna Rossa BMW Oracle so klar schlagen konnte. Jetzt sind wir über Team New Zealands glatten Sieg überrascht." Simmer sieht seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle: "Wir werden uns darauf vorbereiten müssen, einige Rennen zu verlieren."
Alinghis Sportdirektor Jochen Schümann macht die gescheiterten Italiener vor allem selbst für den Untergang des "Roten Mondes" verantwortlich: "Es hätte am Mittwoch 2:2 stehen können, doch in den entscheidenden Momenten haben die Italiener entweder keine oder die falschen Entscheidungen getroffen."
Neuseeland hatte im Finale insgesamt nur etwas mehr als acht Stunden gebraucht, um die Träume der Italiener platzen zu lassen. Vor der Leichtwindstärke der neuseeländischen NZL fürchten sich die Schweizer vor dem Finale aber nicht. Schümann: "Wichtig ist das Vertrauen in das eigene Schiff. Das haben wir."
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Donnerstag, 7. Juni 2007
Vom Kurs abgekommen
Vor knapp drei Wochen noch strahlender Sieger gegen den Favoriten Oracle, nun sang- und klanglos ausgeschieden gegen Team New Zealand, einen zwar starken und konstanten Gegner, aber sicher nicht unwiderstehlich. Luna Rossa ist erneut beim Versuch gescheitert, die älteste Sport-Trophäe der Welt zu erringen. 150 Millionen Euro hat Patrizio Bertelli, der 62 Jahre alte Prada-Boss, in die drei gescheiterten Kampagnen gesteckt. Im Gegensatz zu 2003, als ein übergrosses Team wegen eines falschen Designs und interner Streitigkeiten Schiffbruch erlitten hatte, schien der «Rote Mond» diesmal auf gutem Kurs zu sein. Die Italiener waren die Ersten, die in Valencia segelten, sie verstärkten sich mit international erfahrenen Seglern, mit James Spithill verfügten sie über den Steuermann mit dem grössten Talent, der Taktiker Torben Grael gilt als einer der Besten seines Faches, und Skipper Francesco De Angelis brachte die Erfahrung von drei Kampagnen mit. Und mit 110 Millionen Euro war das Unternehmen gut ausstaffiert.
Die Italiener sind letztlich daran gescheitert, dass ihr Gesamtpaket nicht stimmte. Eine Cup-Kampagne ist dermassen komplex, dass bereits eine leichte Kursabweichung das Erreichen des Ziels verhindert. Vielleicht wurden im Designbereich Fehler gemacht - die kantig gebaute «Luna Rossa» war ein sehr eigenwilliger Entwurf -, aber weil die Boote der neusten Generation punkto Zeitunterschiede dermassen eng beieinanderliegen, ist wahrscheinlicher, dass den Südländern in der gesamten Konfiguration die Feinabstimmung misslang. So konnten sie die Geschwindigkeits-Defizite bei leichten Windverhältnissen auf dem Am-Wind-Kurs nicht eliminieren. Und die Crew war mental nicht in der Lage, nach den ersten beiden verlorenen Rennen zu reagieren.
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Das Segel-Syndikat Team New Zealand hat die Herausforderer-Runde des 32. America's Cup gewonnen und darf den Schweizer Titelverteidiger Alinghi ab dem 23. Juni zum Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt bitten. Die Neuseeländer bezwangen die italienische Luna Rossa am Mittwoch mit 22 Sekunden Vorsprung und entschieden die Best-of-nine-Finalserie vor Valencia mit 5:0 Siegen zu ihren Gunsten.
Im Cup-Duell gegen die Alinghi hat das Team New Zealand nun die große Möglichkeit zur Revanche. Vor vier Jahren unterlagen die "Kiwis" den Schweizern um Sportdirektor Jochen Schümann mit 0:5. "Für uns ist der Beste der Herausforderer übrig geblieben. Die Neuseeländer haben zwar auch ihre schwachen Momente gehabt. Wenn man aber Siege einfährt, gewinnt man auch an Selbstvertrauen", meint der dreimalige Olympiasieger aus Penzberg: "Wir müssen uns vor ihnen allerdings nicht verstecken."
Der 32. Cup wird ebenfalls im Modus Best-of-nine ausgetragen. Der Sieger des Duells, der auch den Modus und den Austragungsort des 33. Cups festlegen darf, kann frühestens am 29. Juni feststehen.
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Mittwoch, 6. Juni 2007
Das Team New Zealand ist nur noch einen Sieg vom Einzug ins Finale um den America's Cup 2007 entfernt. Im vierten Rennen des Herausforderer-Finals gegen Luna Rossa feierten die "Kiwis" den vierten Erfolg. Im Ziel des mit rund 20 Minuten Verspätung gestarteten Rennens betrug der Rückstand der Italiener 52 Sekunden. Gegen das Team um Neuseelands Skipper Dean Barker waren die Europäer erneut chancenlos. Schon an der letzten Wende lagen sie exakt eine Minute zurück.
Im America's Cup-Hafen in Valencia macht sich unter der Mehrheit der europäischen Fans Ernüchterung breit. Nach dem 5:0-Halbfinal-Triumphzug der Italiener gegen BMW Oracle hatten sich die Anhänger im dritten Cup-Anlauf der Luna Rossa Challenge mehr versprochen. "Wir müssen einfach besser segeln", forderte Stratege Ben Durham die eigene Mannschaft auf. Doch auch der im Halbfinale hochgejubelte Skipper James Spithill scheint entzaubert. Im vierten Duell gegen die favorisierten und erfahreneren Neuseeländer konnte er in der Startphase wieder keine Vorentscheidung erzwingen.
In der Serie "best of nine" benötigen die mit 4:0 führenden Neuseeländer nun nur noch einen Sieg, um Titelverteidiger Alinghi ab 23. Juni im Finale um den America's Cup 2007 herausfordern zu können. Während die Neuseeländer damit weiter auf ihren dritten Gewinn der ältesten Sporttrophäe der Welt hoffen dürfen, ist der Traum der Italiener vom ersten europäischen Cup-Duell fast schon ausgeträumt. In der Geschichte der Veranstaltung konnte ein 0:4-Rückstand noch nie in einen Sieg umgewandelt werden. Das möglicherweise schon entscheidende fünfte Rennen überträgt EinsFestival am Mittwoch ab 14.55 Uhr.
Im Finale von 2003 unterlagen die sieggewohnten Neuseeländer seinerzeit auf dem heimischen Hauraki Golf vor Auckland unerwartet deutlich mit 0:5 gegen die schweizerische Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg, die den America's Cup damit erstmals nach Europa holte.
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Dienstag, 5. Juni 2007
32 Tage für "32 Originals".
Die Tage sind gezählt, die BMW Auktion setzt zum Schlussspurt an. Wer sich eines der Exponate aus der Kunstsammlung „32 Originals“ sichern möchte, hat noch genau 32 Tage Zeit. Denn am 07. Juli um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit endet die Versteigerung der außergewöhnlichen Design-Objekte – ausgewählte Teile eines Großsegels der aktuellen BMW ORACLE Racing Yacht USA 87, eines der beiden Boote des amerikanischen Teams, das im Mai bis ins Halbfinale der Herausfordererserie zum 32. America’s Cup im spanischen Valencia gesegelt war.
Sämtliche Erlöse der Auktion kommen QUÈ CHIDO zugute. Die eingetragene Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in Deutsch-land setzt sich seit vielen Jahren für benachteiligte und unterprivilegierte Kinder in Südamerika ein.
„Die Resonanz auf die Auktion ist bislang sehr positiv. Zwischenzeitlich sind weit mehr als 650 Gebote eingegangen. Es freut uns sehr, dass die Idee, Original-Teile eines regattaerprobten Segels künstlerisch aufzuarbeiten und zu versteigern, so großen Anklang findet. Wir hoffen natürlich, dass weitere Gebote für unseren wohltätigen Zweck eingereicht werden“, sagt Stefan Borbe, CRM Manager BMW Group.
Die Abgabe der Gebote ist weiterhin über die Auktions-Website http://www.bmw-32originals.com/ möglich. Dort sind alle 32 Unikate mit detailgetreuen Fotografien zu sehen. Darüber hinaus sind zwei Originale der Sammlung in der Team Base von BMW ORACLE Racing im America’s Cup Port in Valencia ausgestellt.
Jedes der Kunstwerke ist gerahmt und wurde aus speziellen Abschnitten des insgesamt 218 Quadratmeter fassenden Großsegels der America’s Cup Yacht gefertigt. Eine Plakette – unterzeichnet von je einem Mitglied der Führungs-Crew von BMW ORACLE Racing – garantiert die Authentizität der Design-Objekte. Bei Größen von 60 x 42 Zentimetern und 150 x 100 Zentimetern werden sie in Zukunft Blickfang in so manchem Wohnzimmer, Büro oder Yacht-Clubhaus sein.
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Spanier und Schweden wollen weitermachen
Wenige Tage nach dem Ausscheiden beim Kampf um den America´s Cup haben auch das Heimteam Desafio Espanol und die schwedische Victory Challenge ihre Ambitionen auf eine erneute Teilnahme unterstrichen. "Ich hoffe und glaube, dass es eine Fortsetzung geben wird", sagte Victory-Steuermann Magnus Holmberg auf einer Pressekonferenz in Stockholm.
Fast zeitgleich zogen in Valencia auch die Gastgeber ein positives Fazit der vergangenen drei Jahre. "Wir haben als erstes spanisches Team in der Geschichte des America´s Cup das Halbfinale erreicht", bilanzierte Syndikatschef Agustín Zulueta: "Jetzt hoffen wir auf einen Sieg der Alinghi, damit der Cup in Valencia bleibt und wir weitermachen können".
Sowohl über den Schauplatz als auch den Zeitpunkt des 33. America´s Cup entscheidet einzig der künftige Titelträger. Derzeit sind noch die europäischen Teams Luna Rossa (Italien) und Alinghi (Schweiz) sowie das Emirates Team aus Neuseeland im Rennen.
In den vergangenen Tagen hatten bereits die französische Areva Challenge, das China Team, Mascalzone Latino (Italien), die südafrikanische Shosholoza sowie das United Internet Team Germany angekündigt, bei einem Verbleib des 156 Jahre alten Wettbewerbs in Europa erneut an den Start gehen zu wollen. Einzig die +39 Challenge aus Italien steht vor dem Aus.
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Montag, 4. Juni 2007
Team New Zealand segelt Luna Rossa davon
Zwei Erfolge trennen das Team New Zealand noch von einer America’s-Cup-Revanche gegen Titelverteidiger Alinghi. Die Neuseeländer feierten ihren bisher deutlichsten Sieg im Final der Herausforderer-Serie und führen schon 3:0.
Es würde niemanden mehr überraschen, wenn die Best-of-9-Serie um den Louis Vuitton Cup schon am Mittwoch und mit einem «Sweep» für das Team New Zealand zu Ende gehen würde. Bei noch schwächeren Winden als in den ersten beiden Tagen war die höhere Bootsgeschwindigkeit der NZL 92 unübersehbar. Am Ende lagen 1:38 Minuten oder eine kleine Welt zwischen den «Kiwis» und dem «roten Mond».
Die Italiener können sich wohl nur noch an die Hoffnung auf mehr Wind klammern – und aus der Vergangenheit neue Motivation schöpfen. Im Herausforderer-Final 1992 lag «Il Moro di Venezia» gegen die Neuseeländer 1:4 zurück. Weil damals noch im Best-of-7-Modus gesegelt wurde, waren die Italiener eigentlich schon draussen. Nach einem Protest wurde den «Kiwis» aber ein Punkt abgezogen und «Il Moro di Venezia» schaffte noch die Wende. (rom/si)
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Freitag, 1. Juni 2007
LVC-Finale: Das Duell der Youngsters
Die beiden Jüngsten machen es unter sich aus. Skipper Dean Barker (Team New Zealand) und Steuermann James Spithill (Luna Rossa Challenge) segeln ab Freitag, 01. Juni, vor Valencia um den Titel des Herausforderers. Den einen hat man hier erwartet, den anderen nicht unbedingt. Denn dass der 27-jährige Spithill mit der ITA 94 die nach der Vorrunde zweitplatzierten US-Amerikaner von BMW Oracle Racing mit einem deutlichen 5:1 nach Hause schicken würde, hatte wohl keiner gedacht. Für Neuseeland hingegen wäre alles andere als das Erreichen des Finales um den Louis Vuitton Cup eine nationale Tragödie gewesen.
Konservative Kiwis gegen offensive Italiener
Die beiden Steuerleute stammen aus der südlichen Hemisphäre und haben trotz ihres jungen Alters bereits reichlich Cup-Erfahrung. Doch da enden bereits die Gemeinsamkeiten. Auf dem Wasser zeigten sie und ihre Crews bislang eine sehr unterschiedliche Renntaktik. Während der 34 Jahre alte Neuseeländer Dean Barker und sein Taktiker Terry Hutchinson eher kühl abwartend agieren, den Gegner jederzeit kontrollieren wollen und ein enges Rennen suchen, ist das Duo mit dem Australier Spithill und seinem Taktiker Torben Grael schwerer einzuschätzen.
Aggressive Starts sind die Spezialität Spithills, der auch in den spannendsten Situationen immer die Ruhe bewahrt. Nach dem Start wählt das italienische Team häufig den Alleingang, entscheidet sich für eine andere Seite als der Gegner und holt dort einen Vorsprung heraus. Barker weiß, dass in den meisten Rennen Spithills gewonnene Starts die Basis für den Erfolg sind. Neben dem Zweiboot-Training steht deswegen bei beiden Teams derzeit das intensive Analysieren der Stärken und Schwächen des Gegners auf der Tagesordnung.
Unterschiedliche Strukturen
So unterschiedlich die Rennphilosophie der Protagonisten, so verschieden sind auch die Teams und ihre Boote. Der konservative Stil der Kiwis spiegelt sich in ihrer traditionellen Crewzusammenstellung wider, die hauptsächlich aus Neuseeländern besteht. Nach der bitteren Niederlage im Cup-Finale 2003 gegen Alinghi hat das Team hart an der Zuverlässigkeit der neuen Boote gearbeitet. Das Resultat: Die NZL 92 segelt bislang sehr stabil. Der relativ kantige Cupper kommt etwas langsam in Fahrt, tut sich aber bei moderatem und starkem Wind durch eine hervorragende Formsteifheit hervor. Auf der anderen Seite besticht die wendige und ebenfalls sehr eckige ITA 94 durch ihre hervorragenden Qualitäten auf dem Amwindkurs, bedingt auch durch eine extra lange Finne. An Bord sind - im Gegensatz zur italienisch geprägten Crew früherer Kampagnen - Top-Segler verschiedenster Nationalitäten versammelt. Doch die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt, wie das Zusammenspiel des Australiers Spithill mit dem Brasilianer Grael zeigt.
Experten erwarten ein enges Duell
Kenner der Szene rechnen mit einem engen Ausgang des LVC-Finales. Das legt auch die bisherige Bilanz der Zusammentreffen beider Teams im Louis Vuitton Cup nahe: Luna Rossa schlug Team New Zealand in Round Robin 1, in der Rückrunde hatten die Kiwis die Nase vorn. Die Crew von Dean Barker musste zwar länger um den Finaleinzug kämpfen, konnte aber im Semifinale gegen den ebenfalls schwer auszurechnenden Gegner Desafio Espanol möglicherweise wichtige Erfahrung sammeln. Wie schon im Halbfinale gilt auch im Finale der Modus "best-of-nine": Sieger und damit Herausforderer von Titelverteidiger Alinghi ist, wer zuerst fünf Rennen gewonnen hat.
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Es geht um das Begleichen alter Rechnungen und die Hoffnungen eines gesamten Kontinents: Wenn das italienische Segel-Syndikat Luna Rossa und das Team New Zealand ab Freitag (14.55 Uhr/live bei EinsFestival) zum Finale um den Louis Vuitton Cup vor Valencia antreten, steht mehr als die Teilnahme am Duell um den 32. America's Cup auf dem Spiel. Ganz Europa dürfte den Italienern die Daumen drücken, für die "Kiwis" soll die "best-of-nine"-Serie derweil nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur großen Revanche sein.
Der Gewinner der Herausforderer-Runde darf den Schweizer Titelverteidiger Alinghi ab dem 23. Juni zum Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt bitten. Für die Neuseeländer wäre es die Chance zur Wiedergutmachung, denn vor vier Jahren wurde die segelbegeisterte Nation beim 31. America's Cup in Auckland von dem eidgenössischen Binnenland schwer gedemütigt. Die Alinghi bezwang das Team New Zealand mit 5:0 Siegen und holte die begehrte Trophäe erstmals nach 152 Jahren wieder nach Europa. Dort soll sie nach dem Willen der Luna Rossa und ihrer europäischen Konkurrenten auch bleiben.
Beide Mannschaften treten mit ausgeglichener Bilanz aus der Vorrunde gegeneinander an, beide verfügen auch über ein ordentliches Budget: Die Luna Rossa Challenge operiert mit 90 Millionen Euro, Team New Zealand mit 80 Millionen. Während es den Italienern dank einer Leistungsexplosion im Halbfinale gelang, Cup-Gigant BMW Oracle Racing mit 5:1 aus dem Wettbewerb zu drängen, hatte Team New Zealand gegen Außenseiter Spanien mit 5:2 mehr Mühe als erwartet. Der dreimalige America's-Cup-Sieger Russell Coutts, der 2003 mit Alinghi gewann, sich dann aber im Streit von den Schweizern trennte und diesmal zusehen muss, sagte dem britischen Internetanbieter "Rule69": "Luna Rossa war sehr eindrucksvoll und James Spithill segelt das Boot sehr, sehr gut. Trotzdem glaube ich, dass New Zealand ein ganz anderer Gegner sein wird. Ich mag das Kiwi-Boot und kann Bereiche sehen, in denen es Vorteile haben wird." Im direkten Vergleich der Steuerleute wirkte der erst 27 Jahre junge australische Shooting Star James Spithill zuletzt aggressiver und konsequenter als sein neuseeländischer Rivale Dean Barker. Doch Coutts sagt: "Dean ist im Stande, eine große Leistung zu erbringen. Im Vergleich sollte damit Team New Zealand der Favorit sein."
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Mittwoch, 30. Mai 2007
ich bin fit . . . .
Reportagen
29-05-2007 - Valencia (ES)
Hospitality-Bereich: Caroline Caron & Pierre-Igor Cusnir
Caroline Caron und Pierre-Igor Cusnir vom Hospitality-Bereich geben ein Update darüber, wie sich ihr Team auf den America's-Cup-Match vorbereitet und beschreiben einen typischen Tag...
Caroline Caron
(Photo credit: Steven Tee/Alinghi)Wie läuft ein typischer Tag im Hospitality-Bereich ab?
Die Sponsoren kommen gegen zwölf Uhr in der Basis an. Sie werden auf der Terrasse begrüsst und von dort aus zeigen wir ihnen die Darsena und informieren sie über die Basis und das Team. Team-Mitglieder sind da, sie geben Erklärung zum Segelport und machen einen Workshop über Matchracing oder Bootsbau. So haben unsere Gäste direkten Kontakt mit den Verantwortlichen. Dann gibt es auch noch den SUI64-Simulator und die interaktive Zone, wo die Wissenschaft des Segelns erklärt wird und die Gäste sich selber im Matchracing
versuchen können. Danach haben wir jeweils ein «Interview des Tages» mit den Seglern, welche in den Hospitality-Bereich kommen. Wir befragen sie zum Rennen des Tages, zur Strategie und zum Wetter und dann steigen die Gäste in die Begleitboote und erleben das
Geschehen auf der Rennstrecke. An Bord haben wir den Live-Kommentar durch ein Team-Mitglied, Live-TV und das «Virtual Eye».
Wie bereitet sich der Hospitality-Bereich auf den America's Cup vor?
Wir haben uns seit Beginn der Kampagne darauf vorbereitet. Die Vorbereitung auf den Cup hat lange gedauert, aber im Prinzip machen wir das, was wir in den letzten zwei Jahren auch gemacht haben – wir sind also bereit. Der grosse Unterschied besteht darin, dass wir zwei- oder dreimal so viele Gäste haben werden wie sonst. Wir versuchen also, ein neues System zu entwickeln. Wir erwarten während des Matchs auf der Basis 600 bis 800 Besucher, inklusive Gäste und Familienmitglieder.
Welche Veränderungen gibt es in eurem Bereich in der unmittelbaren Vorbereitung auf den Cup?
Wir werden härter und länger arbeiten und mehr Personal kommt dazu, mehr Hostessen. Wir haben zwei zusätzliche Hospitality-Boote und neue Leute, die sie fahren. Im Prinzip vergrössert sich überall die Anzahl, was die Logistik komplexer macht. Wir sind alles Leute, die mehrere Dinge aufs Mal erledigen können, aber grössere Anzahlen bedeuten, dass es im Hospitality-Bereich eine präzisere Rollenverteilung braucht. Normalerweise besteht unser Team aus acht Leuten. Wir werden diese Zahl bis auf zwölf erhöhen, dazu kommen die Leute aus dem Catering.
Pierre-Igor Cusnir
(Photo credit: Steven Tee/Alinghi)Wie trägt eure Arbeit zum Ziel des Teams bei, den America's Cup erneut zu gewinnen?
Wir wollen, dass das Team stolz auf unsere Arbeit ist. Wir versuchen, ihre Gäste erstklassig zu beherbergen und sorgen dafür, dass sich ihre Familien wohl fühlen. Unser Ziel ist es, dass sich die Familien und die Team-Mitglieder wie zuhause fühlen – sie müssen gut behandelt werden und sich gleich wichtig vorkommen wie die Sponsoren. Unser eigentlicher Beitrag ist der, dass sich die Familien als Teil des Teams fühlen. Sie können hierher kommen und ihren Ehemann, ihre Frau, ihren Vater oder ihre Mutter unterstützen. Während des America's-Cup-Matchs werden wir ein Familienunterstützungsboot haben und der Unterschied zwischen Alinghi und anderen Teams ist der, dass wir die Familie und die Gäste mischen. Die Alinghi-Familie hat den gleichen Zugang zur Terrasse und den VIP-Räumen wie die Sponsoren und Gäste.
Wie geht ihr mit dem Druck vor dem Cup um?
Wir kauen Fingernägel, werden immer dicker und brüllen uns gegenseitig an...Der Tag hat nur 24 Stunden und der Match beginnt am 23. Juni. Aber wir werden bereit sein!
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michi0816
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Donnerstag, 24. Mai 2007
Zürich erneut Schweizer Fussball-Meister
Der FC Zürich hat das Hitchcock-Finale um die Schweizer Fussballmeisterschaft gewonnen, dank einem 2:0-Sieg gegen Grasshopper.
Konkurrent Basel nützte im letzten Spiel auch ein 2:0-Sieg gegen Young Boys nicht: Sie beenden die Meisterschaft mit einem Punkt Rückstand auf den alten und neuen Meister.
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michi0816
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Die Szenerie wirkte schon ein wenig seltsam: Nach dem Halbfinale der Herausforderer-Runde des 32. America´s Cup wurde an Bord der unterlegenen Desafio Espanol ausgelassen gefeiert, beim siegreichen Team New Zealand gab es nur ein paar Handshakes. Die Spanier hatten trotz des Ausscheidens den größten Erfolg ihrer Cup-Geschichte errungen, die Neuseeländer ihren Auftrag hingegen noch nicht erfüllt. Die "Kiwis" sollen die älteste Sporttrophäe der Welt zum dritten Mal in ihre Heimat holen.
"Let´s bring it home!" prangt in großen Lettern am ihrem Basecamp in Valencia - "Lasst uns den Cup nach Hause bringen." Um dieses Ziel zu erreichen, wurde sogar die Staatskasse geöffnet. Rund 18,5 Millionen Euro an Steuergeldern flossen in die Kampagne. Sponsoren kamen erst später hinzu und erhöhten das Budget auf insgesamt rund 85 Millionen.

Die nationale Schmach von 2003 soll jetzt wettgemacht werden.
Damals wurde die segelbegeisterte Nation beim 31. America´s Cup in Auckland vom Binnenland Schweiz gedemütigt. Die Alinghi bezwang das Team New Zealand mit 5:0 Siegen und holte die begehrte Trophäe zum ersten Mal nach 152 Jahren wieder nach Europa. Nun sinnen Skipper Dean Barker und seine Crew auf Revanche.
Vorher muss im Herausforderer-Finale ab dem 1. Juni allerdings noch die italienische Luna Rossa, die in der Vorschlussrunde die US-Kampagne BMW ORACLE Racing überraschend bezwang, aus dem Weg geräumt werden. Erst nach einem Sieg in der "best-of-nine"-Serie dürfte man die Alinghi als Titelverteidiger ab dem 23. Juni zum Duell um den 32. America´s Cup fordern.
"Die Luna Rossa zu bezwingen, wird nicht leicht. Die Italiener haben sich stetig verbessert. Ich schätze beide Teams gleich stark ein", sagt Neuseelands Taktiker Terry Hutchinson. Von den bisherigen neun Vergleichen der beiden Mannschaften gewannen die "Kiwis" aber sechs. Ein weiteres psychologisches Faustpfand könnte der Verlauf des 30. America"s Cup 2000 sein. Damals bezwang das Team New Zealand die Luna Rossa mit 5:0 Siegen.
UITG hofft auf die Italiener
Beim schon in der Vorrunde kläglich gescheiterten deutschen Segel-Syndikat Team Germany drückt man aber eher den Italienern die Daumen. "Wenn der Cup in Europa bliebe, würde uns dies die Gespräche mit potenziellen Sponsoren erheblich erleichtern", sagt Kampagnen-Chef Michael Scheeren.
Der bisherige Geldgeber der Deutschen hat bereits seinen Rückzug für den Fall eines neuseeländischen Cup-Gewinns angekündigt. Sollte sich im Herausforderer-Finale jedoch die Luna Rossa durchsetzen, würde schon vor dem anschließenden Duell mit der Schweizer Alinghi feststehen, dass auch die nächste Auflage der Veranstaltung auf dem alten Kontinent stattfindet.
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Mittwoch, 23. Mai 2007
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Trotz des mit geschätzten 130 Millionen Euro höchsten Etats aller Teilnehmer verabschiedete sich die US-Kampagne BMW Oracle sang- und klanglos aus der Herausforderer-Runde für den 32. America´s Cup in Valencia. Nach der desaströsen 1:5-Halbfinalpleite gegen die Luna Rossa (Italien) steht das Team vor einer ungewissen Zukunft.
Software-Milliardär und Syndikatschef Larry Ellison kündigte zwar bereits an, auch beim 33. Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt an den Start gehen zu wollen. Ob der deutsche Automobilkonzern ihm jedoch weiterhin als Partner zur Seite steht, ist zumindest fraglich. "Wir werden unsere Kampagne nun gesamthaft analysieren und uns das Konzept des künftigen Cups ansehen, um auf dieser Grundlage eine Entscheidung zum weiteren Engagement zu treffen", sagte Jan-Christiaan Koenders als Leiter der BMW-Markenkommunikation.
Hoffen auf Europa-Schauplatz
Ein nicht unwesentlicher Faktor dürfte dabei der Schauplatz des nächsten Cups sein. Nachdem die USA durch das eigene Ausscheiden nicht mehr in Frage kommen, hofft man nun wie auch beim deutschen Segel-Syndikat Team Germany auf Europa. "Das würden wir natürlich begrüßen", meinte BMW-Sprecherin Nicole Stempinsky.
Neben der als Titelverteidiger bereits für das Duell um den 32. America´s Cup qualifizierten Alinghi (Schweiz) sowie der Luna Rossa sind noch das Team New Zealand und die Desafio Espanol (Spanien) im Rennen. Nur die Neuseeländer können die Hoffnungen auf den Verbleib des Cups in Europa noch durchkreuzen und liegen in der Halbfinalserie gegen die Desafio mit 4:2 Siegen vorn.
Unabhängig vom weiteren Verlauf der Veranstaltung dürfte Chris Dickson keine Zukunft mehr bei BMW ORACLE haben. Der Neuseeländer, der bei den Amerikanern als Skipper, Steuermann und Generaldirektor fungiert, gilt als Hauptschuldiger an der Misere. Schon vor dem letzten Rennen gegen die Luna Rossa war der 45-Jährige von Ellison vom Steuer der US-Yacht abgezogen und durch den Dänen Sten Mohr ersetzt worden. Nach dieser Aktion ist ein Verlust an Macht und Autorität nicht wegzudiskutieren.
Diktatorischer Stil
"Mein Vertrag galt für diese Kampagne. Wir müssen jetzt in unserem Programm für Ordnung sorgen und dann an die Zukunft denken", sagte Dickson. Harte Kritik musste der Skipper zudem von Bertrand Pace einstecken, der als Taktiker zuletzt nicht mehr zur ersten Garde des Teams gehört hatte. "Dickson war gleichzeitig Skipper, Manager, Steuermann und Designer. Wir alle wussten, dass dieser diktatorische Stil nicht funktionieren kann", erklärte der Franzose der Nachrichtenagentur AFP.
Bitter war das Aus von BMW Oracle derweil auch für die USA, die den Cup von 1851 bis 1983 hielten und seitdem jeweils zumindest das Finale der Herausforderer-Runde erreicht hatten.
Das war nichts: Das Regatta-Team von Autohersteller BMW und Softwaregigant Oracle ist schon in der Qualifikation ausgeschieden. Besonders für Oracle-Chef Larry Ellison ist das eine Blamage. Denn kein anderes Team wurde von seinen Sponsoren mit derart viel Geld augestattet.
Foto: REUTERS
Nichts geht mehr: Larry Ellison an Bord der USA 98
Ausgebrannt erschien Chris Dickson zu seinem letzten öffentlichen Auftritt bei der 32. America’s-Cup-Auflage. Seine sonst so stechend blauen Augen, die ihm einst den Spitznamen „Lasereyes“ eingetragen haben, wirkten matt. Doch immerhin: Der 44 Jahre alte Neuseeländer kam, obwohl er gerade die größte Schmach seiner Profikarriere hatte erleiden müssen. Für seine faire Gratulation an die im Halbfinale der Herausforderserie so erdrückend überlegene italienische Luna Rossa Challenge erhielt er viel Beifall, und das ist dem Skipper mit dem diktatorischen Führungsstil lange nicht widerfahren.
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Luna Rossa im Finale - Dickson abberufen Stunden zuvor hatte ihn sein Chef Larry Ellison vom Steuerrad der USA 98 verbannt. Der elftreichste Mann der Erde und Inhaber des US-Teams BMW Oracle Racing hatte Dickson am Morgen vor dem letzten Rennen das Vertrauen entzogen. Doch es war bereits zu spät, Steuermann Dickson und die Crew hatten sich zu viele Patzer geleistet. Den Untergang seines Unternehmens erlebte Dickson nur noch vor dem Fernseher, das hoch favorisierte US-Team schied aus und Amerika wartet nun seit 1992 weiter vergeblich auf einen Sieg beim America’s Cup. „So etwas passiert, wenn ein Mann zuviel Verantwortung trägt“, analysierte Alinghis Sportdirektor Jochen Schümann.
"Ich nehme diese Niederlage persönlich"
Trotzdem absolvierte der sonst oft spröde „Dicko“ am Abend nach dem Aus einen der aufrichtigsten Auftritte seines Lebens. Während andere im BMW-Basiscamp Tränen der Enttäuschung weinten, bedankte sich Dickson bei seiner Crew und sagte auf die Frage nach der Verantwortung: „Ich nehme diese Niederlage persönlich.“
Er bestätigt, dass Ellison ein weiteres Cup-Engagement mit dem Team plane. Die eigene Zukunft ließ der Napoleon des Segelsports offen: „Mein Job für BMW Oracle ist noch nicht beendet. In einigen Monaten weiß ich mehr.“
Ellison ließ sich nicht mehr blicken
Während Ellison sich am schwärzesten Tag seines Teams nicht blicken ließ, erschien Dicksons Abgang nahezu würdevoll. Es wäre aber zu einfach, das Desaster nur auf seglerische Mängel zurückzuführen. Auch das Potenzial der Hightech-Jachten wirkte zuletzt nur durchschnittlich. Im US-Lager hat man sich möglicherweise zu sehr auf dem guten zweiten Platz der Vorrunde ausgeruht, dabei hatte Schümann schon vor Wochen gewarnt: „Die Großen sind gar nicht so großartig. Die Ergebnisse sehen souveräner aus als sie segeln.“
Auch in der Zusammenarbeit zwischen den beiden für BMW Oracle tätigen Design-Diven Bruce Farr und Juan Kouyoumdjian soll es massive Probleme gegeben haben. Im Medienzentrum kursierte gestern eine angeblich von Bruce Farr aufgesetzte Presseerklärung. Die war zwar nur der zynischen Feder eines Journalisten entsprungen, brachte aber den Bruch im fast 30 Mann umfassenden Konstrukteursteam der Amerikaner brillant auf den Punkt. Letzter Satz in einer Reihe von imaginären Schuldzuweisungen an den französischen Überflieger Kouyoumdjian: „Farr Jacht Design freut sich auf die künftige Zusammenarbeit, vorzugsweise dann, wenn die Hölle zugefroren ist.“
Fortsetzung des BMW-Engagements unter US-Flagge fraglich
Das Designteam des Klassenkrösus mit dem 150-Millionen-Euro-Budget scheint schon vor langer Zeit implodiert zu sein. Angesichts des Scherbenhaufens überlegt der deutsche Hauptsponsor BMW – laut Insidern mit rund 50 Millionen Euro beteiligt, nächste Schritte. Offenbar will man dem America’s Cup treu bleiben – ob weiterhin unter US-Flagge, ist aber fraglich.
Jan-Christiaan Koenders, Leiter der Markenkommunikation, sagte: „Das Engagement von BMW im Jachtsport ist langfristig angelegt. Wir werden unsere Kampagne insgesamt analysieren und uns das künftige Cup-Konzept ansehen, bevor wir eine Entscheidung zum weiteren Engagement treffen.“
Alle in der Warteschleife
Koenders hat das gleiche Problem wie viele Cup-Teams: Bis zum Ende des 32. Cup-Match weiß niemand, wohin die Reise in Zukunft geht. Nur der Sieger darf bestimmen, wann und wo die 33. Auflage stattfindet. Zu Gerüchten, BMW könne zur deutschen Folgekampagne überlaufen, mochte niemand Stellung nehmen. Wie auch? Alle sitzen in der Warteschleife.
Schlagworte
America's Cup BMW Oracle Valencia Larry Ellison Christ Dickson Schümanns Traumszenario von einem europäischen Match um den America’s Cup und der damit verbundenen Gewähr für die 33. Cup-Auflage in Europa ist zwar aufgrund von Italiens überragenden Leistungen wahrscheinlicher geworden, doch noch ist Neuseeland im Spiel. Zwar tun sich die Kiwis in ihrem Halbfinale gegen Spanien schwerer als erwartet (Zwischenstand: 4:2), doch der Gedanke an einen neuseeländischen Sieg lässt europäische Sponsoren erschauern. Nicht nur Team Germanys bisheriger Hauptsponsor Ralph Dommermuth hat bereits festgelegt: „Geht der Cup nach Neuseeland, sind wir nicht mehr dabei.“
Nur einer wäre dann ganz sicher ganz nah: Chris Dickson, der sich nach einem Abstecher mit der Familie ins Pariser Disneyland bald auf seinem Bauernhof bei Auckland von den Cup-Abenteuern erholen möchte. Und von der Pleite.
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Das Segel-Syndikat Emirates Team New Zealand ist bei der Herausforderer-Runde des 32. America´s Cup in Valencia ins Finale eingezogen und trifft dort ab dem 1. Juni auf die Luna Rossa aus Italien. Die Neuseeländer distanzierten die spanische Desafio Espanol am Mittwoch um 1:18 Minuten und entschieden die "best-of-nine"-Serie der Vorschlussrunde mit 5:2 Siegen für sich.
Die Luna Rossa hatte sich bereits am vergangenen Sonntag überraschend deutlich mit 5:1 Siegen gegen BMW Oracle Racing aus den USA durchgesetzt und kann sich gegen das Team New Zealand nun für die Niederlage im Duell um den 30. America´s Cup 2000 in Auckland revanchieren. Damals gewannen die "Kiwis" das Aufeinandertreffen mit 5:0 Siegen und holten die älteste Sporttrophäe der Welt zum zweiten und bisher letzten Mal nach Neuseeland.
Der diesjährige Gewinner der Paarung, die im Modus "best-of-nine" ausgetragen wird, darf als Sieger der Herausforderer-Runde den Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann (Penzberg) ab dem 23. Juni zum Kampf um den 32. America´s Cup bitten.
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Zu starker Wind und zu hohe Wellen haben bei der Herausforderer-Runde für den 32. America´s Cup in Valencia am Dienstag die Fortsetzung des Halbfinals zwischen dem Team New Zealand und der spanischen Desafio Espanol verhindert. Die Neuseeländer führen die Best-of-nine-Serie mit 4:2 Siegen an und sind somit nur noch einen Erfolg vom Finaleinzug entfernt. Die am Dienstag abgesagte Wettfahrt soll am Mittwoch (15 Uhr) nachgeholt werden.
Als erster Finalteilnehmer steht bereits seit vergangenem Sonntag die Luna Rossa fest. Die Italiener setzten sich in der Vorschlussrunde mit 5:1 Siegen gegen BMW ORACLE Racing (USA) durch. Das Finale beginnt am 1. Juni. Der Gewinner der Herausforderer-Runde darf den Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann (Penzberg) ab dem 23. Juni zum Duell um den 32. America´s Cup bitten.
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michi0816
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